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Reiseplanungen
© Link Hoang – Unsplash

US-Amerikaner halten an Reiseplanungen fest

Viele US-Reisende mussten zwar ihre Reiseplanungen aufgrund des Virus verschieben, jedoch rechnen die meisten Menschen damit, dass die Krise in sechs Monaten wieder vorbei ist. Obwohl das Coronavirus die ganze Welt in Atem hält, sind 90 Prozent der US-Amerikaner fest davon überzeugt, 2020 noch die Welt erkunden zu können.

„Stärker denn je zurückkommen“

„Covid-19 hat den Tourismus weltweit massiv beeinträchtigt. Wir ändern immer schneller unseren Lebensstil, um die Verbreitung des Virus aufzuhalten“, sagt TripScout-CEO Konrad Waliszewski. „Aber wir sind zuversichtlich, dass wir gemeinsam das Richtige tun können und stärker denn je zurückkommen“, ergänzt Andy Acs, Mitgründer von TripScout.

Über die Reise-App haben die Betreiber eine Umfrage unter 3.000 Usern durchgeführt. Drei von vier Befragten mussten aufgrund des Coronavirus Reisen abbrechen. Dennoch wollen 60 Prozent ihre ursprünglichen Reiseplanungen für das Jahr 2020 wieder aufnehmen, wenn die Krise in diesem Zeitraum bewältigt wurde.

Infografik: Covid-19 bedroht den internationalen Tourismus | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Mit Reisen in die USA ist es für die nächsten 30 Tage erstmal vorbei. Für diese Zeitspanne hat US-Präsident Donald Trump einen Einreisestopp für Europäer verkündet. Für die heimische Tourismusindustrie bedeutet das sinkende Umsätze. Laut einem aktuellen Statista-Whitepaper zu den wirtschaftlichen Auswirkungen von Covid-19 sind Analysten schon vor der jüngsten Entwicklung davon ausgegangen, dass sich der Coronavirus-Ausbruch negativ auf die USA auswirken wird. Das gilt natürlich auch für China. Dort könnte der Markt gegenüber 2019 um rund 40 Prozent schrumpfen. Für Italien wird aktuell ein Umsatzminus von 24 Prozent erwartet. Und auch die deutsche Reisebranche muss sich auf Umsatzeinbußen in Höhe von zehn Prozent einstellen.

Schiffsreisen bei Reiseplanungen künftig eher gemieden

Innerhalb der kommenden sechs Monaten erwarten die Befragten, dass die Situation sich wieder beruhigt hat. 70 Prozent buchen bereits jetzt Reisen in diesem Zeitraum. Jedoch sind die Touristen nicht in allen Bereichen so furchtlos. 61 Prozent würden aufgrund des Coronavirus keine Schiffsreise mehr unternehmen.

Die Reisenden sind hauptsächlich mit dem Vorgehen von Fluglinien in dieser Situation zufrieden, jedoch frustriert über Versicherungsunternehmen. Diese seien momentan wenig hilfreich. Die größte Sorge der Befragten ist die Gesundheit ihrer Mitmenschen (82 Prozent). Weniger Angst haben sie um die Wirtschaft (66 Prozent), erst auf dem dritten Platz finden sich Reisepläne (61 Prozent).

Quelle: Pressetext.de