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Homeoffice
© Polina Zimmerman auf pexels.com

Homeoffice bislang europaweit nicht besonders verbreitet

Homeoffice ist im Zuge der Coronakrise zu einem großen Thema geworden. Das war zuvor anders. Demnach lag der Anteil der Beschäftigten, die normalerweise von zu Hause aus arbeiten hierzulande laut Eurostat 2018 bei fünf Prozent.

Als besonders prominentes Unternehmen hat Apple seine Mitarbeiter laut Medienberichten dazu aufgefordert, in dieser Woche besser im Homeoffice zu arbeiten. Twitter hat eine ähnliche Empfehlung bereits am 3. März ausgesprochen. Und auch die in Frankfurt angesiedelte Europäischen Zentralbank hat 100 ihrer MitarbeiterInnen an den heimischen Schreibtisch verlegt.

In Italien liegt der Homeoffice-Anteil sogar nur bei 3,6 Prozent. Dagegen ist die Arbeit in den eigenen vier Wänden in den Niederlanden und in Finnland deutlich verbreiteter.
Infografik: So verbreitet ist Home Office in Europa | Statista

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Nur fünf Prozent der EU-Bürger arbeiten im Homeoffice

Der Anteil der Erwerbstätigen im Alter von 15 bis 64 Jahren in der Europäischen Union (EU), die in der Regel von zu Hause aus arbeiten, lag 2017 bei fünf Prozent. Dieser Wert war in den Niederlanden (13,7 Prozent) am höchsten, gefolgt von Luxemburg (12,7 Prozent) und Finnland (12,3 Prozent), und am niedrigsten in Bulgarien (0,3 Prozent) und Rumänien (0,4 Prozent). Die Heimarbeit war in der Eurozone (5,7 Prozent der Erwerbstätigen) etwas häufiger als in der EU insgesamt.

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Insgesamt ist der Anteil der Erwerbstätigen in der EU, die gelegentlich von zu Hause aus arbeiten, laut Eurostat im Laufe der Jahre stetig gestiegen, von 7,7 Prozent im Jahr 2008 auf 9,6 Prozent im Jahr 2017, obwohl der Anteil im Jahr 2017 gegenüber 2016 (9,8 Prozent) leicht gesunken ist.

Dabei fällt auf: In der EU arbeiteten in der Regel mehr Selbständige von zu Hause aus (18,1 Prozent) als Angestellte (2,8 Prozent). Dies galt in allen Mitgliedstaaten.

Mehr Frauen als Männer arbeiten von zu Hause aus

Im Jahr 2017 arbeiteten etwas mehr Frauen (5,3 Prozent) als Männer (4,7 Prozent) in der EU für gewöhnlich von zu Hause aus. In einigen wenigen Mitgliedstaaten war die Situation jedoch umgekehrt, da mehr Männer als Frauen in der Regel von zu Hause aus arbeiteten. Dies war etwa in den Niederlanden der Fall, wo 14,7 Prozent der Männer gegenüber 12,6 Prozent der Frauen im Homeoffice arbeiteten und in Dänemark (9,5 Prozent gegenüber 7,6 Prozent).

Die Häufigkeit von Homeoffice nimmt mit dem Alter zu. Nur 1,6 Prozent der 15- bis 24-Jährigen in der EU arbeiteten 2017 in der Regel von zu Hause aus, bei den 25- bis 49-Jährigen waren es 4,7 Prozent und bei den 50- bis 64-Jährigen 6,4 Prozent. Der höchste Anteil der 15- bis 24-Jährigen, die regelmäßig von zu Hause aus arbeiteten, wurde in Luxemburg (10,4 Prozent) verzeichnet, weit vor dem nächstfolgenden Mitgliedstaat, den Niederlanden (4,2 Prozent).

Bei den anderen Alterskategorien lagen die Niederlande an der Spitze (14,8 Prozent der 25- bis 49-Jährigen und 16,6 Prozent der 50- bis 64-Jährigen), gefolgt von Finnland (13,1 Prozent der 25- bis 49-Jährigen und 13,6 Prozent der 50- bis 64-Jährigen).