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Beiträge mit Tag ‘EU-Fluggastrechteverordnung’

Flugverspätung: Ausgleichszahlung steht auch Kleinkindern zu

Kommt es infolge einer beträchtlichen Flugverspätung oder dem kompletten Ausfall des Fluges zu einer Ausgleichszahlung im Sinne der EU-Fluggastrechteverordnung, haben auch Kleinkinder Anspruch auf Entschädigung.

Keine Ausgleichszahlung bei verspäteter Landeerlaubnis

Verpassen Reisende nach einem pünktlich gestarteten Flug, dem die Landeerlaubnis nicht gleich erteilt wird, ihren Anschlussflug und kommen sie deshalb erst mit einer Verspätung von drei Stunden an, haben sie trotzdem keinen Anspruch auf eine Ausgleichszahlung im Sinne der EU-Fluggastrechteverordnung.

Hypothetische Verspätung bringt noch keine Ausgleichszahlung

Wenn es bei den ursprünglich gebuchten Flugverbindungen zu massiven Verspätungen kommt, Reisende aber durch einen selbst gebuchten Ersatzflug dennoch pünktlich ankommen, haben sie keinen Anspruch auf Ausgleichszahlung im Sinne der EU-Fluggastrechteverordnung.

Entschädigung bei Ausfall wegen erkranktem Piloten

Fällt ein Flug aufgrund der Erkrankung des Piloten aus und verspätet sich der Flug dadurch massiv, haben Reisende Anspruch auf eine Ausgleichszahlung entsprechend der EU-Fluggastrechteverordnung. Das verdeutlicht ein Urteil des Amtsgerichts Königs Wusterhausen (Az.: 9 C 138/12).

Schadensersatz bei verpasstem Anschlussflug

Der Bundesgerichtshof (BGH, Az. X ZR 123/10) hat in einem jetzt gefällten Urteil die Anwendung der EU-Fluggastrechteverordnung für die Fälle präzisiert, bei denen Reisende infolge der Flugverspätung ihren Anschlussflug nicht bekommen und deshalb ihr Endziel erst mit einer Verspätung von mehr als drei Stunden erreichen.

Deutsches Reiserecht im Urlaub

Welches Reiserecht bei einem ins Wasser gefallenen beziehungsweise mangelhaften Urlaub gilt, hat das Verbraucherportal flightright.de zusammengefasst.

Kein Schadensersatz bei Flugausfall wegen Vogelschlag

Fällt ein Flug wegen Vogelschlag aus, haben die Passagiere keinen Anspruch auf eine Ausgleichszahlung entsprechend der EU-Fluggastrechteverordnung. Das geht aus einem Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main hervor (Az.: 2-24 S 111/12).

Ausgleichszahlungen bei Flugverspätung sollen erschwert werden

Die EU Kommission hat überraschend eine Änderung der Fluggastrechteverordnung vorgeschlagen. Diese bedeuten nach Angaben des Betreibers der Portals www.flugverspätung.com und www.profluggast.de Verschlechterungen für den Verbraucher insbesondere im Hinblick auf ausgleichspflichtige Flugverspätungen.

Portal für Entschädigung bei Flugreisen

Rund 12,2 Milliarden Euro zahlen deutsche Unternehmen laut dem GeschäftsreiseVerband (VDR) jährlich für Geschäftsreisen ihrer Mitarbeiter mit dem Flugzeug. Was passiert jedoch, wenn die Geschäftsreise mit dem Flieger nicht wie geplant stattfindet, da der Flug gestrichen wurde, stark verspätet oder überbucht war? Ein Portal für Entschädigung bei Flugreisen nennt die Ansprüche.

Gerichtsurteil: Pannenflug rechtfertigt keinen Schadensersatz

Kommen Reisende durch einen verspäteten Rückflug deutlich später an ihrem Heimatort an, liegt zwar ein Reisemangel vor, jedoch sind Schadensersatzansprüche für nutzlos vertane Urlaubszeit deshalb nicht für den gesamten Urlaub gerechtfertigt. Dies gilt auch in dem Fall, dass die Passagiere den Rückflug aufgrund mehrerer Pannen als sehr belastend empfunden haben.