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Beiträge mit Tag ‘EU-Fluggastrechteverordnung’

Verpasster Anschlussflug: Fluggäste haben Anspruch auf Entschädigung

Fluggäste haben Anspruch auf eine Ausgleichzahlung nach der Fluggastverordnung, wenn sie wegen eines verspäteten Zubringerflugs ihren Anschlussflug verpassen.

Gelten EU-Fluggastrechte auch für Drittstaaten Schweiz und Liechtenstein?

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat dem Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) die Frage vorgelegt, ob die europäische Verordnung über Fluggastrechte auch für Flüge mit Start in der Schweiz und Ziel in einem Staat außerhalb der Europäischen Union anwendbar ist.

Anschlussflug wegen verspäteter Maschine verpasst: Airline muss zahlen

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die Rechte von Reisenden nun auch bei einem verspäteten Anschlussflug gestärkt. In dem in Luxemburg entschiedenen Fall hatte eine deutsche Reisende geklagt.

EuGH: Airlines zahlen auch bei Naturkatastrophen

Schlechte Karten haben Airlines bei Flugannullierungen infolge von Naturkatastrophen. Aktuell hat der Europäische Gerichtshof (EuGH, Az.: C-12/11) die Rechte von Passagieren in solchen Fällen nachhaltig gestärkt. So müssen Fluggesellschaften beispielsweise gestrandeten Reisenden die Kosten etwa für Hotelaufenthalt, Essen etc. ersetzen.

Entschädigung bei Flugverspätung: Die Verbraucherrechte

Wer endlich die langersehnte Urlaubsreise antreten möchte oder nach einem Städtetrip wieder zurück nach Hause will, verlässt sich in der Regel darauf, dass der gebuchte Flug pünktlich abhebt. Aus ganz verschiedenen Gründen kommt es jedoch immer wieder dazu, dass Flugverspätungen oder -annullierungen gibt.

Ausgleichszahlung nach Flugverspätung durch Ruhepause der Crew

Passagieren steht eine Ausgleichszahlung zu, wenn sich ihr Flug dadurch verspätet, dass die Crew ihre Ruhezeit einhalten musste. Dies gilt sogar dann, wenn das Problem mit der Pause der Crew überhaupt erst dadurch auftrat, weil der vorangegangene Flug durch schlechtes Wetter verspätet war. Das geht aus einem Urteil des Amtsgerichts Hannover (Az.: 426 C 12868/10) hervor.

Reisepreisminderung wegen defekten Flugzeugsitzes

Lässt sich ein Liegesitz während eines Langstreckenfluges nicht ausfahren, so ist ein Reisender zur Minderung des Reisepreises berechtigt. So hat das Landgericht Frankfurt/M. jetzt (Az.: 2-24 O 31/12) entschieden.

Kein Schadensersatz wegen Flugausfall nach Kollision mit Vögeln

Muss ein Flug wegen Defekten am Flugzeug annulliert werden, die bei einer Kollision mit Vögeln entstanden sind, haben Passagiere keinen Anspruch auf eine Ausgleichszahlung im Sinne der EU-Fluggastrechteverordnung.

Gerichtsurteil: Wer nicht angeschnallt ist, fliegt raus

Weigern sich Passagiere eines Flugzeugs auch auf Aufforderung des Bordpersonals hin, sich anzuschnallen, darf der Flugkapitän sie des Flugzeugs verweisen. Das geht aus einem Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt (Az.: 13 U 231/08) hervor.

EuGH-Urteil zu Gepäckverlust: Airlines müssen jeden Reisenden entschädigen

Geht das Gepäck eines Passagiers auf einem Flug verloren, muss die Fluggesellschaft auch für Gegenstände Mitreisender, die sich in dem aufgegebenen Gepäckstück befunden haben, haften. Das hat der Gerichtshof der Europäischen Union jetzt entschieden (Az.: C-410/11).