Anzeige
Stresspegel beim Planen des Urlaubs: Gerade 2021 besonders hoch
© phpetrunina14, AdobeStock

Urlaubsplanung steigert Stresspegel bei 45 Prozent der Deutschen

Ein hoher Stresspegel und zahlreiche Unsicherheiten haben die Deutschen 2021 fest im Griff, sobald die Gedanken Richtung Urlaub schweifen. Und das, nachdem bereits über ein Jahr voller Einschränkungen und Entbehrungen hinter den Menschen in Deutschland und auf der ganzen Welt liegt. Zu diesem Ergebnis kommt die „Travel Companion-Studie“ des führenden Online-Reisebüros Expedia, die sich mit Einstellungen rund um das Thema Urlaub während Corona befasst. Insgesamt nahmen 15.000 Erwachsene aus 12 Ländern rund um den Globus an der Umfrage teil. 

Stresspegel steigt im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie

Ganze 45 Prozent der sonst so reiselustigen Bundesbürger geben zu, dass der Gedanke, innerhalb der nächsten zwölf Monate eine Auslandsreise zu buchen, ihren Stresspegel steigen lässt. Mehr als ein Drittel der Deutschen vertreten außerdem Meinung, dass einem die Buchung eines Urlaubs nach Corona deutlich mehr abverlangt als vorher. Und mehr als die Hälfte der Deutschen haben ihre Urlaubsplanungen aufgrund des damit einhergehenden Stressgefühls ein- oder sogar zweimal aufgegeben bzw. auf später verschoben. Wurden die Deutschen durch Corona so gründlich verschreckt, dass sie gar nicht mehr reisen mögen? Wohl kaum. Blickt man allgemein in die Zukunft und gibt keinen bestimmten Zeitraum vor, vertreten gerade einmal 14 Prozent die Meinung, dass Reisen nach Corona mit mehr Stress verbunden sein werden.

Dennoch, 27 Prozent gestehen sich ein, mehr Unterstützung bei der Buchung von Reisen zu benötigen als vor der Corona-Pandemie. Befragte, die eine Reise buchen möchten oder bereits gebucht haben, schätzen, dass sie für die Urlaubsplanung im Schnitt 7,18 Stunden verbracht haben oder noch verbringen werden. Dabei wird die meiste Zeit darauf verwendet, sich Reisehinweise durchzulesen und sich über die Gegebenheiten vor Ort zu informieren. Da überrascht es nicht, dass etwas mehr als die Hälfte der Befragten (51 Prozent) zu jedem Zeitpunkt und möglichst übersichtlich aus einer Hand über aktuelle Entwicklungen, Beschränkungen, Quarantäne und Regelungen informiert werden möchte.

Planung hilft gegen hohen Stresspegel

„Aus unserer Travel Companions-Studie geht hervor, dass Urlauber längst nicht mehr alles selbst erledigen wollen. Sie möchten nicht nur eine Plattform, wo sie Reisen suchen und buchen können. Reisende wünschen sich eher einen verlässlichen Reisepartner, der sie vor, während und nach der Reise begleitet und ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht“, sagt Expedia-Sprecherin Svetlana Hirth.

„Als Antwort auf diesen Wunsch haben wir unter anderem den Expedia Corona-19-Reiseplaner entwickelt. Mit ihm können Reisende schnell und einfach prüfen, unter welchen Voraussetzungen ihre Reise zum angegebenen Zeitpunkt von ihrem Abreiseort zum gewünschten Reiseziel möglich ist. Dabei werden Einzelheiten zu bestehenden Reisebeschränkungen, mitzuführenden Gesundheitsunterlagen, einer Corona-19-Testpflicht, Quarantänevorschriften und vielem mehr übersichtlich aufgeführt,“ so Hirth weiter.

Reiseplanung mit Expedia

Das Reiseunternehmen hält Urlauberinnen und Urlauber regelmäßig mit Infos zu Urlaubsreisen während der Corona-Pandemie auf dem Laufenden. Unter anderem sollten sich Interessierte mit dem Online-Leitfaden fürs Reisen während der Pandemie informieren. Ein praktisches Tool ist auch der Covid-19-Reiseplaner. Denn dieser zeigt aktuelle Informationen speziell zur eigenen Reiseroute an. 

Der Covid-Reise-Leitfaden von Expedia vermittelt aktuelle Infos und senkt so den Stresspegel beim Planen

© Expedia. Klicken Sie auf das Bild, um zum Leitfaden zu gelangen.

Diese Planungshilfen bevorzugen deutsche Reisende

Urlaubsreisen leben vom Reiz des Neuen. Da ist es gut, wenn man nicht nur im Vorfeld, sondern auch während der Reise auf Unterstützung zählen kann. Ganze 53 Prozent der Deutschen können dies im Rückblick auf ihren letzten Urlaub bestätigen. Sie haben während des Trips angebotene Hilfe dankend angenommen. Dabei ist es ganz unterschiedlich, welche Arten der Unterstützung zu einem stressfreien Urlaub beitragen.

  • Die Reise-App: Für 39 Prozent der Befragten kommt die ideale Hilfe in Form einer App auf ihrem Smartphone. Einige nützliche Apps gerade in Bezug auf die Covid-Vorbereitung hat die Expat-News-Redaktion bereits in einem älteren Beitrag empfohlen. Allerdings sollten Reisende vorsichtig sein. Denn der Wunsch nach Sicherheit bei Handy-Usern hat gerade während der Corona-Pandemie hat Betrugsversuchen Tür und Tor geöffnet.
  • Das Reisebüro: Fast ein Drittel der Deutschen baut auf das Reisebüro (ob online oder offline). Über das Reisebüro soll die Buchung einfach, intuitiv und stressfrei sein. Stornierungen oder Buchungsänderungen sollen vor allem einfach durchzuführen sein.
  • Hotelpersonal und Rezeption: Ein Viertel der Deutschen vermisst das Hotelpersonal derzeit ganz besonders. Sie sind die unbesangenen Heldinnen und Helden, die Reisende mit einem Lächeln empfangen, geduldig den Weg zu den Sehenswürdigkeiten erklären, Tipps zu den besten Restaurants geben sowie bei Fragen und Problemen hilfsbereit zur Seite stehen. 
  • Der Reiseführer: Für ein Viertel der Deutschen gehören Reiseführer zur Reise dazu. Da ist es unerheblich, ob sie klassisch im Taschenbuchformat daherkommen oder in Form eines ortskundigen Tourist-Guide. Sie glänzen mit persönlichen Anekdoten, und Insiderwissen. Aber auch Geheimtipps und historischem Wissen versüßen Reisenden den Urlaub.

Auslandskrankenversicherung gehört ebenfalls ins Reisegepäck

Dringend prüfen sollten Reisende zudem, ob die Auslandskrankenversicherung auch bei einer Reisewarnung im Ausland zahlt. Genauso wichtig ist, ob sie ausreichend Schutz bei einer Covid-19-Infektion bietet. Die Auslandskrankenversicherungen des BDAE sichern grundsätzlich auch Corona-Erkrankungen ab und erfüllen in der Regel die Bestimmungen jener Länder, die von Reisenden eine Krankenversicherung für Corona- beziehungsweise Covid-19-Behandlungen verlangen. Auf Wunsch stellt das Unternehmen Versicherten eine entsprechende und im Bedarfsfall individuell angepasste Versicherungsbestätigung (gerne auch in Englisch) aus, in der die nachweispflichtigen Leistungen aufgelistet werden.

© Yakobchuk Olena, Adobe Stock