Ausnahmezustand
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Die Malediven erklären den Ausnahmezustand

Der Präsident der Malediven, Abdulla Yameen, hat gestern (5. Februar 2018) einen 15 Tage langen Ausnahmezustand auf den Malediven erklärt.

Auswärtiges Amt rät derzeit vor Reisen in die Hauptstadt ab

Ursächlich dafür sind die aktuellen innenpolitischen Entwicklungen des Landes. Wie das Auswärtige Amt dazu mitteilte kommt es seit Anfang Februar dieses Jahres in der Hauptstadt Malé zu Demonstrationen mit vereinzelten Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei. Da die weitere Entwicklung nicht absehbar ist, empfiehlt das Auswärtige Amt Reisenden, die Medienberichterstattung zu verfolgen, besonders vorsichtig zu sein und derzeit von nicht notwendigen Reisen nach Malé abzusehen.

Regierung versichert: Keine Auswirkungen für Reisende

Die Regierung des südindischen Inselstaats versichert hingegen, dass alle mit dem Tourismus in Verbindung stehenden Unternehmen vollumfänglich in Betrieb sind und dass die Situation auf den Malediven stabil bleibt. Der Ausnahmezustand bringt keine Reiseeinschränkungen auf die Malediven oder innerhalb der Malediven mit sich. Alle internationalen Flughäfen, inklusive dem Velana International Airport sowie alle Inlandsflughäfen, Inselresorts, Hotels, Pensionen, Touristenschiffe (Safariboote) und Häfen sind vollständig in Betrieb. Internationale und inländische Flüge, der Transport per Wasserflugzeug sowie alle anderen Transportmittel sind ebenfalls in Betrieb.

Die öffentliche Sicherheit ist von höchster Bedeutung und die Regierung gewährleistet die Sicherheit in der Destination.