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Aktuelle Hinweise für Reisende

Die Expat-News-Partner CIBT VisumCentrale und tip.de haben die aktuellen Reisehinweise des Auswärtigen Amtes zusammengefasst. So gibt es Pesterkrankungen in Peru, in Indien bleibt Homosexualität weiter strafbar, in Argentinien und Venezuela ist die Sicherheitslage beeinträchtigt und Reisende sollten Tunesiens Westküsten meiden.

Äthiopien: Provinz Dire Dawa verzeichnet Fälle von Dengue-Fieber

Es wird von einem Ausbruch von Dengue-Fieber in der Provinz Dire Dawa berichtet. Reisende sollten die allgemeinen Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Insektenstichen auch tagsüber beachten.

Argentinien: Sicherheitslage durch Polizeistreiks beeinträchtigt

Zurzeit finden in den Provinzen Catamarca, Chaco, Entre Ríos, Jujuy, La Rioja, Neuquén, Rio Negro, San Juan und Santa Fe Polizeistreiks statt. Die Sicherheitslage kann beeinträchtigt sein. Die Hauptstadt und der Großraum Buenos Aires sind bisher nicht betroffen. Das Auswärtige Amt rät, die Medienberichterstattung zu verfolgen und sich von Protestveranstaltungen fernzuhalten.

Indien: Homosexualität wieder strafbar

Homosexuelle Reisende sollten in Indien ihre sexuelle Orientierung nicht öffentlich zeigen. Laut einem Urteil des indischen Bundesverfassungsgerichts vom 11. Dezember 2013 (§ 377 des indischen Strafgesetzbuches) ist Sex zwischen Erwachsenen gleichen Geschlechts strafbar. Es kann im Höchstfall eine lebenslängliche Haftstrafe verhängt werden.

Peru: Pesterkrankungen im Nordwesten

Es sind wenige Fälle von Pest-Erkrankungen in der Region La Libertad im Nordwesten Perus aufgetreten. Für Reisende ist die Infektionsgefahr sehr gering. Es sollten gute Unterkünfte ausgewählt werden. Der Kontakt zu Nagetieren ist zu vermeiden.

Tunesien: Wüstenregionen wegen Entführungsgefahr meiden

In den Wüstenregionen Tunesiens besteht ein sehr hohes Entführungsrisiko. Aufgrund dessen wird grundsätzlich von Touren (auch organisierten Fahrten) durch die Wüste abgeraten. Außerhalb der touristischen Zentren an der tunesischen Mittelmeerküste sollten Reisende besonders vorsichtig sein. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass besonders bis zum Ende des Jahres mit einem erhöhten Anschlagsrisiko, auch gegen westliche Ausländer, gerechnet werden muss.

Venezuela: Menschansammlungen generell meiden

Menschenansammlungen und Demonstrationen sollten in Venezuela, besonders in den Städten, grundsätzlich gemieden werden, da sich hier zu jeder Zeit spontan gewalttätige, politische Konflikte entwickeln können.

Foto: © Jakub Jirsák – Fotolia.com