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Beiträge mit Tag ‘EU-Fluggastrechte’

Was tun bei Streik am Flughafen?

Schwierige Zeiten für Flugreisende: Wenn Piloten, Fluglotsen oder Mitglieder des Bodenpersonals streiken, kommt es zu häufig zu Verspätungen. Dann müssen die Fluggesellschaften sich um ihre Passagiere kümmern und Entschädigungen zahlen.

Ausgleichszahlung bei krankem Piloten

Kommt eine Verspätung durch die Erkrankung eines Piloten zustande, haben Reisende Anspruch auf die Zahlung einer Entschädigung im Sinne der EU-Fluggastrechteverordnung.

Passagierrechte beim Pilotenstreik

Der nächste Pilotenstreik der Lufthansa ist da: Betroffen sind Langstreckenflüge ab Deutschland sowie die Frachtflotte von Lufthansa Cargo. Es ist damit zu rechnen, dass auch in den Tagen nach dem Streik Unregelmäßigkeiten im Flugverkehr der Lufthansa auftreten, da Abläufe wieder neu koordiniert werden müssen.

Flüge nach Antalya und Mallorca: Deutsche Fluggesellschaften verspäten sich häufig

Mallorca und Antalya gehören zu den beliebtesten Urlaubszielen der Deutschen. Doch insbesondere auf diesen Flugstrecken kommt es bei den großen deutschen Airlines sehr häufig zu Verspätungen im Flugbetrieb. Zu diesem Ergebnis kommt der Entschädigungs-Dienstleister refund.me in einer aktuellen Analyse.

Airline muss Ticketpreis bei Storno zumindest anteilig erstatten

Das Stornieren von Flügen durch den Passagier hat bisher oft dazu geführt, dass die Kunden ihr Geld für den Ticketpreis nicht wieder bekamen. Ein Urteil des Landgerichts Frankfurt dürfte dies nun ändern (Az.: 2-24 S 152/13) und die Rechte der Reisenden damit stärken.

Verpasster Anschlussflug bringt nicht immer Entschädigung

Passagiere haben in der Regel einen Anspruch auf Ausgleichszahlung, wenn sie durch eine Verspätung ihren Anschlussflug verpassen. Starten diese Flüge jedoch unabhängig voneinander, steht ihnen keine Ausgleichszahlung zu.

Entschädigung bei Ausfall wegen erkranktem Piloten

Fällt ein Flug aufgrund der Erkrankung des Piloten aus und verspätet sich der Flug dadurch massiv, haben Reisende Anspruch auf eine Ausgleichszahlung entsprechend der EU-Fluggastrechteverordnung. Das verdeutlicht ein Urteil des Amtsgerichts Königs Wusterhausen (Az.: 9 C 138/12).

Schadensersatz bei verpasstem Anschlussflug

Der Bundesgerichtshof (BGH, Az. X ZR 123/10) hat in einem jetzt gefällten Urteil die Anwendung der EU-Fluggastrechteverordnung für die Fälle präzisiert, bei denen Reisende infolge der Flugverspätung ihren Anschlussflug nicht bekommen und deshalb ihr Endziel erst mit einer Verspätung von mehr als drei Stunden erreichen.

Ausgleichszahlungen bei Flugverspätung sollen erschwert werden

Die EU Kommission hat überraschend eine Änderung der Fluggastrechteverordnung vorgeschlagen. Diese bedeuten nach Angaben des Betreibers der Portals www.flugverspätung.com und www.profluggast.de Verschlechterungen für den Verbraucher insbesondere im Hinblick auf ausgleichspflichtige Flugverspätungen.

Gerichtsurteil: Pannenflug rechtfertigt keinen Schadensersatz

Kommen Reisende durch einen verspäteten Rückflug deutlich später an ihrem Heimatort an, liegt zwar ein Reisemangel vor, jedoch sind Schadensersatzansprüche für nutzlos vertane Urlaubszeit deshalb nicht für den gesamten Urlaub gerechtfertigt. Dies gilt auch in dem Fall, dass die Passagiere den Rückflug aufgrund mehrerer Pannen als sehr belastend empfunden haben.