Jobzugang in Deutschland für qualifizierte Ausländer wird leichter

Hoch qualifizierte Ausländer sollen künftig leichter eine Stelle in Deutschland antreten können. Laut Welt Online haben sich die Fraktionen von Union und FDP darauf verständigt, dass künftig zuziehen darf, wer im neuen Job mehr als 44.800 Euro jährlich verdient.

Gerichtsurteil: Keine bevorzugte Beförderung für gestrandete Passagiere

Verzögert sich der Abflug von Reisenden beispielsweise durch einen Vulkanausbruch, ist das kein Grund für eine bevorzugte Beförderung gegenüber Passagieren, deren Flug regulär gebucht wurde. So urteilte kürzlich das Landgericht Frankfurt (Az.: 2-24 O 99/11).

EU will Rechte von Expatriates stärken

Die EU-Kommission will die Arbeitsbedingungen entsandter Arbeitnehmer verbessern. Zu diesem Zweck hat sie eine Richtlinie vorgeschlagen, die die Durchsetzung der Entsenderichtlinie von 1996 verbessern soll.

Bahrain: Visum bereits vor der Abreise besorgen

Reisende müssen derzeit bei der Einreise damit rechnen, dass die Reiseabfertigung am Flughafen erheblich länger dauern kann als bislang. Zudem haben am Flughafen die Einwanderungsbehörden Bahrains vereinzelt Deutschen die Einreise verweigert.

Änderung bei Kindereinträgen im Reisepass der Eltern

Ab dem 26. Juni 2012 ist die Eintragung eines Kindes im Reisepass eines Elternteils kein gültiges Reisedokument mehr für den Nachwuchs, auch nicht für Reisen in EU-Länder. Das bedeutet, dass für das jeweilige Kind (ab Geburt) bei Reisen ins Ausland generell ein eigenes Reisedokument vorhanden sein muss.

Neues internationales Erbrecht innerhalb EU

Bis vor Kurzem herrschte in vielen grenzüberschreitenden Erbfällen Uneinigkeit, nach welchem Recht sich die Erbfolge richtete. So sieht zwar das deutsche Recht vor, dass für alle deutschen Staatsangehörigen die Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) zum Erbrecht gelten. Wer Erbe wird, welche Pflichtteilsansprüche entstehen und wie der Nachlass im Einzelnen auf die Erben oder Vermächtnisnehmer übergeht, bestimmt sich damit nach deutschen Vorschriften. 

Deutsche Patientenverfügung im Ausland nicht anerkannt

Eine in Deutschland erstellte Patientenverfügung gilt grundsätzlich auch nur in Deutschland. Die deutsche Patientenverfügung kann im Ausland nicht verbindlich sein, da jeder Mediziner vor Ort sich an das lokal geltende (Medizin-)Recht halten muss. Darauf weist der Bund der Auslands-Erwerbstätigen (BDAE) e.V. hin.

Versteckte Steuerfalle bei Holding im Ausland

Unternehmen, die eine Holding-Gesellschaft im Ausland gründen, müssen diese mit Substanz füllen, um ihre steuerliche Anerkennung sicherzustellen. Nach Angaben des Beraterverbundes Geneva Group International verweigern die Finanzämter im Heimatstaat ausländischen Tochtergesellschaften die steuerliche Anerkennung.

Mexiko: Einreise ohne Visum möglich

Erleichterung für Geschäftsreisende und Techniker: Neuerdings benötigt diese Berufsgruppe kein Visum mehr, wenn sie Werkzeuge und mehr als einen Laptop mitführen. Sie müssen jedoch bei der Ein- und Ausreise den Grenzbehörden durch ein Schreiben der Firma belegen, was mitgeführt wird (Werkzeuge und Laptops sollen nicht im Land verbleiben).

EU verhängt Versicherungsverbot für Syrien

Die Sanktionen (Nr. 36/2012) der Europäischen Union (EU) gegen die syrische Regierung betreffen seit Kurzem auch die Versicherungswirtschaft. Grundsätzlich möchte die EU sicherstellen, dass keine Geschäfte mit dem syrischen Regime geführt werden. Wie die Allianz Gruppe in einem Schreiben mitteilt, dürfen keine Versicherungsverträge an folgende Gruppen verkauft werden: