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Beiträge mit Tag ‘weltweite Fluggastrechte’

Reklamationen bei Flugreisen

Immer wieder berichten Medien von den kontinuierlich steigenden Passagierzahlen im zivilen Luftverkehr. Insbesondere in der Ferienzeit, werden verstärkt Flugreisen gebucht. Doch genau dieser Anstieg führt auch dazu, dass immer mehr Reisende von Verspätungen, Annullierungen und Überbuchungen betroffen sind.

Airline muss Ticketpreis bei Storno zumindest anteilig erstatten

Das Stornieren von Flügen durch den Passagier hat bisher oft dazu geführt, dass die Kunden ihr Geld für den Ticketpreis nicht wieder bekamen. Ein Urteil des Landgerichts Frankfurt dürfte dies nun ändern (Az.: 2-24 S 152/13) und die Rechte der Reisenden damit stärken.

Kostenloser Flug bringt keine Ausgleichszahlung

Auch wenn es eigentlich logisch erscheint, dass nur Geld zurück bekommt, wer auch etwas bezahlt hat, ging ein Reisender vor Gericht, um für seine einjährige Tochter Geld zurückzufordern, nachdem ihr Flug sich über sechs Stunden verspätet hatte. Das Amtsgericht Darmstadt entschied zugunsten der Airline (Az.: 7 S 99/13).

Ausgleichszahlung bei Nichtbeförderung wegen Streikverdacht

Verweigert eine Airline Passagieren die Mitbeförderung lediglich aufgrund des Verdachts, dass der Anschlussflug durch einen Streik ausfallen könnte, haben die Betroffenen Anspruch auf eine Ausgleichszahlung im Sinne der EU-Fluggastrechteverordnung.

Entschädigung für von Biene verursachtem Flugzeugschaden

Ist die Verspätung eines Fluges von einer Biene verursacht worden, wird normalerweise laut EU-Fluggastrechteverordnung keine Entschädigung gezahlt, weil es sich um einen außergewöhnlichen Umstand handelt.

Allergische Reaktion im Flugzeug: Passagierin erhält Schadensersatz

Eine Reisende, die durch verteilte dampfende Erfrischungstücher während einer Flugreise eine schwerwiegende allergische Reaktion erlitt, hat Anspruch auf Schmerzensgeld.

Flug wegen Vorverlegung verpasst: Airline muss nicht zahlen

Ein Reiseunternehmen ist unter Umständen nicht verpflichtet, auf eine Änderung der Flugzeiten mit einem separaten Schreiben hinzuweisen. Im konkreten Fall buchte der spätere Kläger am 22.06.2012 eine Orient-Kreuzfahrt bei einem Reiseunternehmen. Dieses bestätigte die Buchung – unter anderem einen Flug von München nach Dubai- am 16.12.2012.

Änderung der Fluggastrechte: WISO-Bericht klärt auf

Die Bundesregierung lehnt die von der Europäischen Union (EU) geplante Verschlechterung der Fluggastrechte ab. Sie werde die Reform, wonach eine Entschädigung erst ab einer Flugverspätung von fünf Stunden gezahlt wird, nicht akzeptieren und den Vorstoß nicht unterstützen.

Europäisches Fluggastrecht gilt auch in Basel

Wer den Schweizer Flughafen Basel zum Ziel hat, hat im Falle einer Flugverspätung Anrecht auf Schadensersatz im Sinne der EU-Fluggastrechteverordnung. Der Grund: Der Flughafen Basel-Mulhouse liegt auf französischem Staatsgebiet und wird von einem Schweizer-Französischen Konsortium betrieben.

Flugverspätung nach Schlaganfall: Kein Schadensersatz für Reisende

Verspätet sich ein Flug erheblich, weil ein Mitreisender einen Schlaganfall erlitt, haben Passagiere keinen Anspruch auf eine Zahlung einer Entschädigung im Sinne der EU-Fluggastrechteverordnung. Das verdeutlicht ein Urteil des Amtsgerichts Düsseldorf (Az.: 43 C 6731/12).