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©Hanny Naibaho – Unsplash

Fernweh nach Thailand: So bringen Sie Urlaubsgefühle auf den Tisch

Eine kulinarische Reise in Thailand ist zurzeit nur unter hohen Auflagen möglich. Doch zumindest kann sich jeder ein wenig Urlaubsgefühle auf den Küchentisch oder in die heimischen Küchentöpfe holen. Laut einer Umfrage des Reiseanbieters Opodo ist bei mehr als jedem dritten Deutschen (35 Prozent) die thailändische Landesküche am beliebtesten.

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Thailändisch ist nicht nur besonders schmackhaft, sondern auch sehr gesund und lebt von frischen Zutaten wie Gemüse und Obst. Damit entspricht das kulinarische Angebot des Land des Lächelns auch den Zeitgeist, denn laut einer aktuellen Erhebung hat die Corona-Krise auch die Essgewohnheiten der Menschen weltweit zum Positiven verändert: Fast jeder Vierte Konsument weltweit konsumiert mehr frisches Gemüse als vor der Pandemie (siehe Infokasten).

Traditionelle thailändische Gerichte für mehr Urlaubsgefühle kochen

Der Appetit auf Reisen lässt sich auch zu Hause gut stillen, etwa in dem man traditionelle Gerichte beliebter Reiseziele zubereitet. Für alle Thailand-Liebhaber lohnt es sich, Grünes Thai Curry mit Hühnchen (Kaeng Khiao Wan Gai) als eines der leckersten und am leichtesten zuzubereitenden thailändischen Gerichte zuzubereiten. Dank der einfachen Zutatenliste und Kochmethode mit nur wenig Kochutensilien wie die WMF Töpfe und Pfannen ist dieses kulinarische Highlight ein Kinderspiel. Der Trick besteht darin, frische statt gefrorener Zutaten zu verwenden. Und dann heißt es: Augen schließen und sich gedanklich beim Essen an den Lieblingsstrand träumen.

Ein Hinweis: Wer Thailändisch gerne mit dem Wok kocht und einen Induktionsherd hat, sollte darauf achten, dass das entsprechende Kochzubehör oder sein Topfset induktionsgeeignet ist.

Alternativen für Veganer

Die thailändische Küche eignet sich zudem gut für Fleischalternativen. Veganer zum Beispiel können Pad Thai mit Tofu oder Tempeh anstelle von Hähnchenfleisch kochen und Sojasauce anstelle von Fischsauce verwenden. Das bietet auch die Möglichkeit, neue Rezepte und Geschmacksrichtungen zu entdecken und dabei seine eigenen Ernährungsgewohnheiten beizubehalten.

Für die Menschen in Thailand bedeutet Essen übrigens mehr als nur Nahrungsaufnahme. Es ist es eine lebenslange Leidenschaft und ein wesentlicher Bestandteil ihrer Kultur, der Familie und Freunde zusammenbringt. Oft wird gemeinsam gekocht und gegessen. Doch nicht nur das: es wird geteilt. In Restaurants ist es deshalb üblich immer gleich mehrere Gerichte zu bestellt – alles kommt dann gleichzeitig auf den Tisch und wird gemeinsam genossen.

Gemeinsames Kochen und Essen in Thailand

Als Zeichen für die Verbundenheit beim Essen ist dies jedoch ein wichtiger Bestandteil der thailändischen Esskultur und eine Erfahrung, auf die es sich einzulassen lohnt. Darüber hinaus werden durch das gemeinsame Kochen und Essen besondere Erinnerungen geschaffen und das Zugehörigkeitsgefühl zur lokalen Gemeinschaft wird gestärkt.

Ein Blick auf vier Lebensmittelkategorien – frisches Obst/Gemüse, Milchprodukte, gekühlte Fertiggerichte und Junk Food – zeigt, dass ein großer Anteil der Menschen in den wichtigsten Märkten rund um den Globus ihren Konsum in jeder dieser Kategorien eher erhöht hat. Der Snack-Konsum beispielsweise stieg in Ländern wie Australien, Frankreich, Großbritannien und den USA, fast im gleichen Maße, wie die Nachfrage nach frischem Obst und Gemüse zunahm.

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Während die Hortung von Lebensmitteln und Vorräten eine Folge der Angst und Unsicherheit der Verbraucher in den ersten Monaten der Pandemie war, führten Ausgangssperren und Gastronomiebeschränkungen schließlich dazu, dass viele Menschen die Leidenschaft für das Kochen zu Hause entdeckten (oder wiederentdeckten). In Ländern wie Australien, Frankreich, Deutschland, Mexiko, Singapur, dem Vereinigten Königreich und den USA ist der Konsum von frischem Obst/Gemüse und Molkereiprodukten seit Beginn der Pandemie deutlich gestiegen. Bei frischem Obst/Gemüse liegen Mexiko (57 Prozent) und Singapur (46 Prozent) vorn.

In einer kürzlich erschienenen globalen Studie untersuchte YouGov die Veränderungen im Lebensmittelkauf und Konsumverhalten der Verbraucher in weltweit 17 Märkten. YouGov’s Internationaler FMCG Report 2021 verwendet Lebensmittel und Produkte des täglichen Bedarfs stellvertretend für „Fast Moving Consumer Goods“. Die Studie betrachtet die Veränderungen bei Einkaufsgewohnheiten und -Routinen der Menschen weltweit in Zeiten der Covid-19-Krise, den Konsum von Tiefkühlkost, Alkohol, Reinigungsmitteln usw. Auch bietet sie einen diesbezüglichen Ausblick auf eine Post-Covid-19-Welt.