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Reisen wie James Bond: Nicht nur für Filmfans

Als bislang aktueller James Bond kann Daniel Craig nicht nur auf eine filmische Erfolgsgeschichte zurückblicken, sondern auch auf Dreharbeiten der Extraklasse: Schmackhafte Martinis, elegante Kleidung, schnelle Sportwagen – und atemberaubende Destinationen waren ständige Begleiter. Das Team des Reiseportals Travelcircus hat sich bei einem Filmmarathon einmal genauer angeschaut, an welche Orte es 007 in der Ära Daniel Craig verschlagen hat. Manche Drehorte sind sogar für private Feiern zur Miete verfügbar. 

So luxoriös hausen wie James Bond

Dabei wird klar, dass 007 als weltenrettender Geheimagent ein echter Globetrotter sein muss. In seinen 15 Jahren als James Bond hat Daniel Craig in insgesamt 15 Ländern und auf 5 Kontinenten Bösewichte gejagt. Allerdings dienten manche Locations bloß als „Double“. Chile hielt als Bolivien her, Madagaskar waren eigentlich die Bahamas Haiti in Wirklichkeit Panama Haiti. Auch nach einem harten Kampf im Film „Casino Royale“ erholt sich der Held nur vermeintlich in einem montenegrinischen Sanatorium. Eigentlicher Drehort war in Wirklichkeit eine Villa am Comer See in Italien.

© Stefano bucciarelli, Unsplash

Die “Villa del Balbaniello”, erbaut 1787 und einst Heimat eines Franziskanerklosters. Gute Nachrichten für Neugierige: Der Garten kann jährlich zwischen dem 15. März und 31. Oktober an allen Tagen außer Montag und Mittwoch gegen eine Eintrittsgebühr besichtigt werden. Die Einnahmen kommen der italienischen Kultur- und Umweltschutzorganisation FAI zugute. Ebenfalls am Comer See gelegen: Die Villa eines der Schurken aus „Casino Royale“, Mr. White. Eingefleischte Bond-Fans dürfen sich hier für 1.200 Euro pro Nacht einquartieren. 

Wo James Bond groß wurde

Wer die Natur lieber rau und ungestüm mag, bevorzugt vielleicht den dritten Film der Craig-Ära. Im späteren Handlungsverlauf verschlägt es Bond an den Ort seiner Kindheit, das titelgebende Herrenhaus Skyfall. Als Filmlocation diente die Heidelandschaft von Hankley Common in Surrey. Das Anwesen war jedoch nur eine Kulisse und wurde für die Dreharbeiten aus Gips und Holz errichtet. Das wunderschöne Haus kann deswegen heute leider nicht mehr besichtigt werden.

Dafür ist schon die Anfahrtssequenz, in der sich Bond mit M durch die schottischen Highlands zurückzieht, ein Highlight. Die wurde unter anderem im Glen Coe und Glen Etive gedreht. Mit seinem Aston Martin fuhr Bond auf der A82 durch das Tal in den Highlands gefahren. 

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Der Geist der Vergangenheit holt Bond auch im nächsten Film ein. Denn mit der Geheimorganisation Spectre und dem Anführer Ernst Stavro Blofeld tritt ein Erzfeind aus den älteren Bond-Streifen auf die Bühne. Die Eröffnungsszene findet am Tag der Toten, dem Día de los Muertos in Mexiko-Stadt statt. Durch die Kostüme, den Tanz und die laute Musik bildet die Szene ein atemberaubendes Intro für den Film. Wortwörtlich explosiv endet die Szene auf dem Plaza de la Constitución, der auch als „Zócalo“ bekannt ist.

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Zum Abschluss sei noch etwas über den aktuellen Film verraten: Zum Abschluss der Ära Craig – der aktuelle Film „Keine Zeit zu sterben“ ist der letzte mit ihm als Bond – besinnt sich die Reihe symbolisch auf ihre Wurzeln. Denn zum Teil spielt er in der ehemaligen Residenz des Bond-Autors Ian Fleming, auf Jamaika.

Alle 66 Drehorte der Bond-Filme mit Daniel Craig hat das Travelcircus-Team hier nochmal einzeln beschrieben. Eine praktische Übersichtskarte gibt es außerdem hier