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Keine Normalität in der Reisebranche vor 2023

Normalität in der Reisebranche nicht vor 2023

Keine Normalität in der Reisebranche in Sicht: Auf rund 26 Milliarden Euro taxiert der Statista Mobility Market Outlook den Umsatz der deutschen Reisebranche im vergangenen Jahr – das sind 56 Prozent weniger als 2019. Am härtesten hat Corona die Kreuzfahrtbranche und die Anbieter von Pauschalreisen getroffen. Auch für die das laufende Jahr gehen die Analysten noch von einem Drittel weniger Umsatz im Vergleich zum Vorkrisenniveau aus. Erst für das Jahr 2023 geht die Statista-Prognose wieder von Normalität in der Reisebranche aus.

Normalität in der Reisebranche? Nicht vor 2023

© Statista

Die Corona-Krise Erschwert die Rückkehr zur Normalität in der Reisebranche weiterhin. Die unten stehende Statista-Grafik zeigt anhand aktueller Daten des World Travel & Tourism Council, welche Länder in Europa besonders stark von der Tourismus-Branche abhängig sind.

In Spanien trägt die Branche 14,3 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei und in Italien 13,0 Prozent (Stand: 2019). Auch Griechenland ist stark abhängig vom Tourismus: Dort waren es in 2019 20,8 Prozent am BIP. In Kroatien machen die Einnahmen aus der Reise- und Tourismusbranche sogar ein Viertel des BIP aus. Deutschland ist weniger abhängig von der Reisebranche; hier waren es in 2019 9,1 Prozent am BIP.

Ob im Sommer 2021 wieder Urlaubsreisen ins Ausland unternommen werden können, steht noch in den Sternen und hängt weitgehend davon ab, wie schnell die Corona-Impfungen voranschreiten.

Normalität in der Reisebranche? Nicht vor 2023

© Statista