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Universitäten
Harvard Law School (© Emily Karakis - unsplash.com)

Das sind die besten Universitäten der Welt

Die britische Oxford University ist die beste Universität der Welt. Das hat das aktuelle Times Higher Education Ranking ermittelt. An zweiter Stelle steht die amerikanische Stanford University, die im Vergleich zum Vorjahr zwei Plätze gutgemacht hat. Auf Rang Drei befindet sich ebenfalls ein Urgestein unter den Hochschulen – die Harvard University.

Insgesamt sind 93 Länder oder Regionen in der Rangliste vertreten, und 27 davon haben mindestens eine Universität unter den ersten 200.

Sowohl in der Gesamtwertung als auch in den höchsten Positionen sind die USA und Großbritannien gut vertreten. Japan und China gehören zu den am besten vertretenen Ländern in der Rangliste, aber sie fallen bei den Universitäten unter den ersten 200 hinter anderen Nationen wie Deutschland, Australien und den Niederlanden zurück. Unter den Top 25 befinden sich fast nur US-amerikanische und britische Hochschulen, mit Ausnahme von einer Schweizer Universität, nämlich der ETH Zürich in der  Schweiz (Platz 14), der University of Toronto in Kanada (Platz 18) sowie der Tsinghua University in China (Platz 20), der University of Peking (Platz 23) und der National University of Singapore (Platz 25).

Die Ergebnisse werden anhand von 13 Leistungsindikatoren berechnet, denen fünf Metriken zugrunde liegen: Forschung (im Besonderen: Volumen, Einkommen und Reputation), Lehre (im Besonderen: Lernumgebung), Forschungseinfluss, Industrieeinkommen (im Besonderen Wissenstransfer über die Universität hinaus) und internationaler Ausblick. Genauere Infos zur Methodik sind hier zu finden.

beste Universitäten der Welt

Die Oxford University ist die älteste Universität Großbritanniens und eine der bekanntesten der Welt. Mehr als 20.000 Studierende lernen dort und nochmal genau so viele Postgraduierte. Etwa 95 Prozent der Oxford-Absolventen sind innerhalb von sechs Monaten nach Abschluss ihres Studiums erwerbstätig oder in einem Postgraduiertenstudium.

Wer in Oxford aufgenommen werden möchte, muss sich mit vielen anderen Bewerbern messen lassen: Im Durchschnitt erhält die Universität fünf Bewerbungen auf einen Studienplatz. Die Universität beschäftigt Personal aus knapp 100 Ländern, und ausländische Staatsangehörige machen etwa 40 Prozent der Studierenden und Akademiker aus.

US-Universitäten haben zahlreiche Nobelpreisträger hervorgebracht

Universitäten weltweit

Wer in Oxford studiert profitiert von altehrwürdigen Gemäuern auf einem schönen Campus (hier Lady Margret Hall; Foto: Dorian Le Sénéchal – unsplah.com)

Die Stanford University hat viele Unternehmer und Neugründungen hervorgebracht und war mitverantwortlich für die Entwicklung des umliegenden Silicon Valley. Die Hochschule hat bislang 17 Nobelpreisträger hervorgebracht.

Es gibt knapp 7.000 Studenten und 9.000 Postgraduierte an der Universität. 97 Prozent der aktuell eingeschriebenen Studierenden wohnen auch auf dem Campus, der fast 700 Universitätsgebäude sowie Museen, Gärten und Erholungszentren umfasst. Die Forschung in Stanford verfügt über ein Budget von 1,22 Milliarden Dollar und mehr als 5.000 der Projekte werden extern finanziert.

Die Harvard University ist eine der renommiertesten Universitäten der Welt und führt seit neun Jahren in Folge das Times Higher Education Reputation Ranking an. Sie ist auch Teil der Ivy League, einer Gruppe von acht privaten Universitäten in den USA, die hoch angesehen sind. Die Hochschule wurde 1636 gegründet und ist die älteste Universität der USA.

Mehr als 45 Nobelpreisträger, mindestens 30 Staatsoberhäupter und 48 Pulitzer-Preisträger hat diese Alma Mater hervorgebracht. Dreizehn US-Präsidenten besitzen Ehrendoktorwürden der Institution; der jüngste davon wurde 1956 an John F. Kennedy verliehen.

Beste deutsche Universitäten befinden sich in München

Unter den deutschen Universitäten schneidet laut dem Times Higher Education Ranking die LMU München am besten ab. In der weltweiten Gesamtbewertung liegt sie immerhin auf Platz 32.  Und auch die zweitbeste deutsche Hochschule befindet sich in Bayerns Hauptstadt. Die Bundeshauptstadt Berlin hat ebenfalls zwei Universitäten in den Top 8 Deutschlands: Charité Universitätsmedizin sowie die Humboldt Universität.

Der Gewinner unter den deutschen Universitäten ist in diesem Jahr die Universität in Tübingen, die zwei Plätze nach oben klettert. 

Infografik: Die besten Universitäten in Deutschland | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista