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Stichwort verschwimmende Grenzen: Mobilgeräte sorgen für Reise-Revolution

Die Grenzen verschwimmen immer mehr – das gilt speziell beim Reisen, und Expats haben wesentlich dazu beigetragen. Sie gelten als Vorreiter und Vorbilder der internationalen Freiheit, doch ebenso klar ist, dass Internet und Mobilgeräte zu einer weiteren Beschleunigung dieser Entwicklung beigetragen haben.

Business-Reisende verlassen sich auf ihr Smartphone

Ob alleine oder mit der Familie im Ausland, macht das Mobilgerät die Distanz zur Heimat zur Nebensache. Die intensive Nutzung von Smartphones bedeutet vor allem auf Reisen ein neues Gefühl der Freiheit, und das betrifft nicht nur den Gemütszustand, sondern auch die praktischen Möglichkeiten. Ein Blick auf die folgende Infografik liefert interessante Zahlen dazu:

Infografik_Pullman
Quelle: Infografik erstellt von Pullman Hotels

Dass die Infografik von Pullman stammt, ist dabei nicht überraschend, denn als ausgewiesener Betreiber von Business-Hotels beschäftigt sich die Hotelkette vor allem mit den Zusammenhängen zwischen Reisen und Arbeit. Dieser liegt schließlich auf der Hand: Auf Dienstreisen beginnt die Arbeit für 48 Prozent aller Befragten bereits vor dem Eintreffen am eigentlichen Arbeitsplatz. Möglich ist das nur mit mobilem Internet; folglich bezeichnet ein Großteil aller Reisenden das Mobilgerät als förderlich für die Karriere.

Arbeit und Privatleben auf dem Handy dicht beieinander

Und das gilt übrigens auch umgekehrt: Beinahe die Hälfte aller internationalen Reisenden verzichtet auch im Privaturlaub nicht auf das Dienst-Smartphone. Ständige Erreichbarkeit, kurze Reaktionszeiten, unbegrenzte Kommunikation – von diesen Faktoren lebt die moderne Wirtschaft. Im Gegenzug wird das Arbeits-Handy auch zu anderen Zwecken genutzt, allen voran natürlich, um mit Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben. Rund ein Viertel nutzt mit dem Dienst-Gerät sogar Dating-Dienste. Auch das zählt im weiteren Sinne zur Vernetzung und gerade Vielflieger wissen das zu schätzen.

Expats können nicht mehr auf Mobilgeräte verzichten

Es ist deswegen nur logisch, dass das mobile Internet gerade für Expats ganz neue Möglichkeiten bedeutet. Online ist man dauerhaft mit der Welt verbunden, ob im Luxus-Hotel, im Ferienhaus oder im Miet-Appartment, bleibt man immer auf dem Laufenden darüber, was in der Umgebung passiert.

Wie groß der Einfluss des Internets auf Beruf und Leben ist, zeigt sich vor allem bei den sogenannten Digitalnomaden. Dabei handelt es sich meistens um Selbständige oder Freiberufler aus dem digitalen Bereich, die unabhängig vom Standort arbeiten können – nötig ist einzig eine Internetverbindung. Diese Form des Lebens war in der Prä-Internet-Ära nicht möglich, umso beliebter ist sie nun, da Lebensqualität (insbesondere die klimatischen Bedingungen) und Arbeit dadurch perfekt verknüpft werden können. Ob auf Bali, Gran Canaria, in Australien oder Thailand, benötigt man alleine Mobilgerät und Laptop, um das berufliche Dasein zu sichern, und dieses Lebensmodell wird immer häufiger umgesetzt.

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