Beiträge mit Tag ‘Markteintritt China’

Betrugsfälle in China

Chinas Regierung senkt Umsatzsteuer und informiert über Betrugsfälle

Zum 1. Mai 2018 hat die Volksrepublik China die Umsatzsteuer um jeweils einen Prozentpunkt gesenkt. Der Regelsteuersatz sinkt von 17 auf 16 Prozent und der ermäßigte Steuersatz von 11 auf zehn Prozent.

China reduziert Mehrwertsteuer

Die Volksrepublik China wird ab dem 1. Juli 2017 die derzeit gültigen vier Mehrwertsteuer-Sätze (VAT) in Höhe von 17, 13, 11 und sechs Prozent auf drei Sätze reduzieren.
China Unternehmensgründung

Revolution des Markteintritts nach China: Unternehmensgründung überflüssig?

Das Wirtschaftswachstum der Volksrepublik China hat sich im Vergleich zu den vergangenen Jahren deutlich verlangsamt. Nach wie vor aber weist es positive Wachstumszahlen auf und ist weiterhin auf dem besten Weg, die Vereinigten Staaten endgültig als größte Volkswirtschaft der Erde abzulösen. Eine zentrale Bedeutung Chinas in der Weltwirtschaft über die nächsten Jahrzehnte hinaus steht außer Frage, so dass es weiterhin Investoren aus aller Welt in das Reich der Mitte zieht. Neben vielen großen deutschen Unternehmen, die sich bereits niedergelassen und dort oft ihren umsatzstärksten Markt gefunden haben, drängt nun auch zunehmend der Mittelstand nach China. Viele Unternehmen verbinden einen Markteintritt in China automatisch mit hohen Kosten und Risiken, unklaren und sich ständig ändernden Gesetzen und hohen administrativen Hürden. Falls ein Markteintritt nach China in Erwägung gezogen wird, sollte sich ein Unternehmen vor allem sehr gründlich über die Niederlassungsmöglichkeiten vor Ort informieren. Verschiedene Strukturen bieten jeweils Vor- und Nachteile und müssen daher auf die geplanten Aktivitäten, die Größe des Unternehmens und die Ziele im chinesischen Markt ausgerichtet werden. Die Gründung einer WFOE (Wholly Foreign-Owned Enterprise) ist seit dem Eintritt Chinas in die WTO im Jahr 2001 die bevorzugte Form ausländischer Unternehmen für einen Markteintritt nach China. Zu erkennen ist jedoch, dass vor allem im englischsprachigen Raum, demnach in Ländern wie Großbritannien, der USA, Kanada und Australien, in vielen Fällen zunächst ohne feste, örtliche Struktur nach China expandiert wird. Dort ist die Entsendung eines Mitarbeiters mit Hilfe einer in China ansässigen PEO (Professional Employer Organization, auch genannt Local Employer of Record) seit Jahren eine der gängigsten Wege, schnell und kosteneffizient im Reich der Mitte Fuß zu fassen. Diese Art der Mitarbeiterentsendung, im englischen als „Labor Dispatch Process“ bezeichnet, ist auch ohne Gründung eines Unternehmens in China möglich. Da die Bekanntheit und Beliebtheit dieser Entsendung auch bei deutschen Unternehmen steigt, stellt der folgende Beitrag die Möglichkeit der Expansion nach China ohne Unternehmensgründung durch eine Mitarbeiterentsendung und die Expansion durch die Gründung einer WFOE gegenüber. Marktexpansion nach China ohne Unternehmensgründung Eine Mitarbeiterentsendung durch eine örtliche PEO (Professional Employment Organization) ist die kostengünstigste und risikoärmste Möglichkeit, nach China zu expandieren. Irrtümlich wird im deutschen Sprachraum bei einer Mitarbeiterentsendung meist ausschließlich von der Entsendung des Mitarbeiters zu einem Tochterunternehmen nach China ausgegangen. Unternehmen aus Großbritannien und den USA nutzen mit Hilfe einer örtlichen PEO diese Art des Markteintritts seit Jahren erfolgreich. Die PEO gibt ausländischen Unternehmen die Möglichkeit, den entsandten Mitarbeiter an dessen Stelle anzustellen und diesen administrativ zu verwalten. Darunter fallen unter anderem die Erstellung und Registrierung bei den Steuerbehörden und Sozialversicherungsträgern, die monatliche Lohnbuchhaltung, die Berechnung der Nettovergütung, der Einkommenssteuer und der Sozialabgaben. Des Weiteren kümmern sich die PEOs um die Beschaffung aller nötigen Arbeitslizenzen und Visa. Dies gibt wiederum dem ausländischen Unternehmen die Möglichkeit, sich vollständig auf das Kerngeschäft in China zu fokusieren. Diese Art der Mitarbeiterentsendung ist daher vor allem für Unternehmen interessant, welche vor der Gründung eines lokalen Unternehmens das Hauptaugenmerk auf den Aufbau eines breiten Netzwerks vor Ort durch die entsandten Mitarbeiter legen. Durch die Übernahme sämtlicher Personalprozesse und die damit verbundenen komplizierten administrativen Aufgaben ermöglichen PEOs einen schnellen und effizienten Markteintritt. Marktexpansion nach China mit Unternehmensgründung Die bekannteste und beliebteste Struktur im chinesischen Markt für deutsche Unternehmen ist seit mehreren Jahren die Gründung einer WFOE (Wholly Foreign-Owned Enterprise). Eine WFOE ist eine begrenzt haftende Firma, welche zu 100% ausländischen Personen oder Unternehmen gehört. Um eine erfolgreiche Gründung zu garantieren, muss den chinesischen Behörden ein bestimmter Mindestbetrag an Eigenkapital nachgewiesen werden. Eine WFOE ist vollständig in China steuerpflichtig, kann Einkommen in China generieren und mögliche Gewinne unter Abzug eines 33-prozentigen Abschlags in das Heimatland des Investors ausführen. Die Möglichkeit, in China produzierte Güter direkt an den chinesischen Konsumenten zu verkaufen, macht die WFOE zu einer lukrativen Investitionsmöglichkeit mit dem Ziel einer langfristigen Präsenz in China. Grundsätzlich ist eine WFOE für ausländische Unternehmen dann interessant, wenn diese mit mehreren, hauptsächlich chinesischen Mitarbeitern an einem festen Standort in China agieren wollen. Zusätzlich ist es empfehlenswert, vor Ort bereits ein Netzwerk aufgebaut zu haben und die Marktverhältnisse zu kennen. Um eine WFOE überhaupt registrieren zu dürfen, muss ein lokales Unternehmen, als sogenannter Sponsor, sämtliche Gründungsunterlagen bei den Behörden vorlegen. Es ist daher zu empfehlen, ein erfahrenes Unternehmen vor Ort mit der Gründung zu beauftragen, da sich die Abgabe falscher oder lückenhafter Dokumente und das Überschreiten von Zeitfenstern negativ auf die zukünftigen Geschäftsaktivitäten auswirkt. Darüber hinaus ist zu erwähnen, dass die Beschaffung von qualifiziertem ausländischen Personal zunehmend Schwierigkeiten bereiten kann. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass für die Anstellung ausländischer Mitarbeiter in einer WFOE die sogenannte „6:1 Guideline“ bei chinesischen Behörden Anwendung findet. Diese besagt, dass für einen ausländischen Arbeiter sechs chinesische Arbeiter angestellt werden müssen. Auch in diesem Fall kann mit Hilfe einer örtlichen PEO diese Regelung, welche offiziell nicht im Gesetz festgehalten ist, jedoch von den Behörden als Grundlage bei der Registrierung neuer Arbeitnehmer Anklang findet, umgangen werden. Wie bereits beschrieben, kann die PEO ohne Einschränkungen ausländisches Personal im Auftrag der WFOE beschäftigen und verwalten. Die Anzahl der zusätzlich einzustellenden Mitarbeiter durch eine PEO ist nicht begrenzt und bietet dem Unternehmen daher maximale Flexibilität bei der Erweiterung des Teams. Fazit Das anhaltende Wirtschaftswachstum, die steigende Kaufkraft der Konsumenten und das bis dato ungebrochen starke Interesse an Produkten aus Europa, vor allem aber aus Deutschland, zeigt deutlich, dass der Markt auf dem chinesischen Festland in den nächsten Jahren weiterhin auch ausländischen Unternehmen die Möglichkeit auf großes Wachstum bietet. Zu beachten ist jedoch, dass sich diese Unternehmen bei einem Markteintritt neben einer großen Anzahl an Konkurrenten und speziellem Konsumentenverhalten auch bürokratischen Hürden zu stellen haben. Die Wahl der richtigen Struktur sollte daher in Einklang mit der Unternehmensstrategie auf dem chinesischen Markt gebracht werden, um einen reibungslosen Start und einen nachhaltigen Erfolg in China zu gewährleisten. Die Mitarbeiterentsendung durch eine PEO revolutioniert die Expansion nach China. Es bietet auch solchen internationalen Unternehmen die Möglichkeit zum Markteintritt nach China, welche sowohl begrenzte Ressourcen besitzen als auch das Risiko einer Unternehmensgründung vor Ort scheuen. Grundsätzlich ist daher zu sagen, dass sich die Wahl einer Mitarbeiterentsendung mit Hilfe einer PEO durch die vergleichsweise niedrigen Kosten, hoher Flexibilität und geringem Risiko als richtige Strategie in den möglicherweise noch ungewissen chinesischen Markt erweisen kann. Falls das expandierende Unternehmen jedoch plant, mehrere chinesische Mitarbeiter anzustellen, sich des Weiteren den jeweiligen Marktbedingungen und Begebenheiten bewusst ist und vor Ort bereits ein Netzwerk aufgebaut hat, kann die Gründung einer WFOE die besseren Rahmenbedingungen liefern. Zusammenfassend sollte sich das Unternehmen bei der Wahl seiner Struktur daher über Folgendes im Klaren sein: Anzahl und Nationalität der Angestellten, geplante Aktivitäten vor Ort, besteht ein ausreichend großes Netzwerk (z.B. Vertriebs- und Kooperationspartner) und in welchem Zeitfenster soll der Markteintritt erfolgen. Auf Basis dieser Informationen kann eine gezielte Entscheidung für eine Unternehmensstruktur getroffen werden. [dropshadowbox align="none" effect="lifted-both" width="auto" height="" background_color="#ffffff" border_width="1" border_color="#dddddd" ] Als in Shanghai und Berlin ansässige Unternehmensberatung ist New Horizons Global Partners spezialisiert auf Dienstleistungen Rund um den Markteintritt in China. Die Firma unterstützt sowohl Start-Ups und mittelständische Unternehmen als auch Konzerne mit Personal- und Unternehmenslösungen bei deren Expansionsprojekten nach Fernost. Weitere Informationen finden Sie unter: https://nhglobalpartners.com/. [/dropshadowbox]  

Wie Unternehmen fit für das Chinageschäft werden

Wer Chinas Menschen und Märkte verstehen will, muss das Umfeld und den Hintergrund des Landes kennen. Die chinesische Regierung lädt Fach- und Führungskräfte aus deutschen Unternehmen zu einem zweiwöchigen Programm nach China ein.

China im Wandel: Broschüre über entscheidende Entwicklungen und Trends

540 Milliarden US-Dollar sollen allein in die Erweiterung des Schienennetzes fließen, Flug- und Seehäfen aus- oder neu gebaut werden. Die chinesische Regierung plant zwar massive Investitionen in die bereits existierenden Wirtschafts- und Industriezentren in küstennahen Regionen.

Fachkräftemangel in China: Firmen suchen chinesische Absolventen in Deutschland

Lei Chen steht kurz vor dem Abschluss im Bereich Maschinenbau an der TU in München. Gute Noten, zwei Praktika während des Studiums und fließende Deutsch- und Englisch- Kenntnisse machen ihn zum Wunschkandidaten deutscher und europäischer Unternehmen in China.  

AHK-Umfrage: Deutsche Firmen in China suchen Fachkräfte

Die chinesische Wirtschaft befindet sich weiterhin im Übergang zu einem gemäßigteren Wachstumsniveau. Wie die jüngste Geschäftsklima-Umfrage der Deutschen Auslandshandelskammer (AHK) Greater China zeigt, passen die vor Ort aktiven deutschen Unternehmen ihre Erwartungen an diese Entwicklung an.

Immer mehr Internetnutzer in China

Ende Juli 2015 gab es mehr als 698 Millionen Internetnutzer in China, das heißt, dass rund 22 Prozent der Internetnutzer weltweit aus China kommen. Damit ist China das Land mit den meisten Internetbesuchern auf der ganzen Welt – trotz des Verbots von einigen populären internationalen Websites wie Facebook, Youtube, Twitter und Google.

Deutsche Unternehmen in China kämpfen mit Problemen bei Lieferanten

Die deutsche Industrie konzentriert sich in China zunehmend auf das Thema Lieferketten. Offenbar setzen sich die hierzulande üblichen Lieferanten-Entwicklungsprogramme auch im Reich der Mitte immer mehr durch. Die Unternehmen reagieren damit auf steigende Produktionskosten, größeren Wettbewerbsdruck und Zwangs-Preissenkungen der chinesischen Regierung.

Außenwirtschaftsexperten: Bislang keine Asien-Krise in Sicht

Asiens Volkswirtschaften stehen dieses Jahr vor großen Herausforderungen. Aufgrund der verhaltenen Weltwirtschaftslage sinkt die Nachfrage nach Waren aus der Region. Zudem droht vielen Ländern im Zuge der strafferen US-Geldpolitik ein Abzug von ausländischem Kapital.