Beiträge mit Tag ‘Ausgleichszahlung bei Flugausfall’

Pilotenstreiks

Flugausfall wegen Pilotenstreiks: Passagiere müssen entschädigt werden

Flugreisende können nach einer Annullierung ihrer Flüge wegen eines Pilotenstreiks eine Entschädigung erhalten. Dies ist immer dann der Fall, wenn die Fluggesellschaft nicht alles Zumutbare unternommen hat, um die Streichung der Flüge zu verhindern. Das hat das Landgericht Frankfurt/Main in einem Urteil entscheiden (Az.: 2-24 O 117/18).
Flugverspätung

Deutsche könnten Milliarden für Flugverspätungen geltend machen

Schlechte Planung, überlastetes Personal, immer weniger Zeit zum Ein- und Umsteigen -  das sind nur einige Beispiele, die jeden Tag zu Flugverspätungen führen. Überraschenderweise machen nur wenige der betroffenen Passagiere ihren Anspruch auf Entschädigung geltend.

Gecancelte Flüge bei AirBerlin: Die Rechte

Die Zahl verspäteter oder gänzlich gestrichener Flüge bei Air Berlin hat in den letzten Wochen drastisch zugenommen. Ursache sind die wirtschaftlichen Turbulenzen bei der Fluglinie. Manche Strecken werden deshalb oft kurzfristig gestrichen, weil sie unrentabel erscheinen.

Verspätung durch Flugzeugtausch bringt Ausgleichszahlung

Kommt eine Verspätung für Fluggäste zustande, weil die Airline das Flugzeug für den betroffenen Flug ausgetauscht hat, haben Fluggäste Anspruch auf Schadenersatz in Form einer Ausgleichszahlung. Das geht aus einem Urteil des Amtsgerichts Frankfurt am Main (Az.: 29 C 3128/14 (21)) hervor.

Flugreisen: Ersatz bei technischem Defekt

Luftfahrtunternehmen müssen Fluggästen grundsätzlich auch bei Annullierung eines Fluges wegen unerwarteter technischer Probleme einen finanziellen Ausgleich leisten. Die Klägerin des Ausgangsverfahrens hatte ein Flugticket für einen Flug von Quito in Ecuador nach Amsterdam gebucht.

Organisatorische Gründe bei Flugverspätung keine außergewöhnlichen Umstände

Kommt es zu erheblichen Verspätungen bei Flügen, weil Fluggesellschaften aus organisatorischen Gründen beispielsweise keinen Subcharter organisieren, haben Reisende Anspruch auf eine Entschädigung.

Ausgleichszahlungen auch bei Codeshare-Flügen

Werden Flüge im Codeshare-Verfahren angeboten und kommt es dabei zu einer erheblichen Verspätung, muss immer die ausführende Fluggesellschaft die Ausgleichszahlung leisten. Das verdeutlicht ein Urteil des Amtsgerichts Rüsselheim (Az.: 3 C 3947/13(31)).

Flugverspätung: Summe der Teilstrecken für Ausgleichszahlung entscheidend

Kommt es zu einer Verspätung auf einem Flug, der sich aus mehreren Teilstrecken zusammensetzt, ist für die Höhe der Ausgleichszahlung die Summe der einzelnen Strecken entscheidend. Das geht aus einem Urteil des Amtsgerichts Frankfurt (Az.: 29 C 1952/13 [81]) hervor.

Flugverspätung: Ausgleichszahlung steht auch Kleinkindern zu

Kommt es infolge einer beträchtlichen Flugverspätung oder dem kompletten Ausfall des Fluges zu einer Ausgleichszahlung im Sinne der EU-Fluggastrechteverordnung, haben auch Kleinkinder Anspruch auf Entschädigung.

Keine Ausgleichszahlung bei verspäteter Landeerlaubnis

Verpassen Reisende nach einem pünktlich gestarteten Flug, dem die Landeerlaubnis nicht gleich erteilt wird, ihren Anschlussflug und kommen sie deshalb erst mit einer Verspätung von drei Stunden an, haben sie trotzdem keinen Anspruch auf eine Ausgleichszahlung im Sinne der EU-Fluggastrechteverordnung.