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Weltreise Nick Martin
© Nick Martin

10 Jahre Weltreise: Was nicht so gut war

Ein Jahrzehnt des Weltreisens hat aus Nick einen neuen Menschen gemacht: aufgeschlossen, abenteuerhungrig, aber auch nachdenklich. In seinem Buch „Die geilste Lücke im Lebenslauf“ beschrieb er seine Erfahrungen und inspirierte tausende Menschen dazu, das Abenteuer Ausland zu wagen.

Wer heute von ihm wissen will, ob seine Reisen wirklich immer nur geil waren, bekommt die ehrliche Antwort: „Nope.“ Ob auf selbst gebastelten Krücken, während einer nächtlichen Schießerei oder ausgeraubt bis aufs letzte Hemd – Nick hat mehr als einmal erlebt, dass Fehltritte und Grenzerfahrungen zum Reisealltag dazugehören.

Inspiriert haben Nick Martin die „Fuckup Nights„, bei denen Menschen vor Publikum von ihrem persönlichen Scheitern erzählen – und und ihren daraus gewonnenen Erkenntnissen.

Die geilste Lücke im Lebenslauf

Beim Lesen der vielen Missgeschicke, denkwürdigen Erlebnisse und manchmal schrägen Begegnungen mit anderen Reisenden beschleicht einen das Gefühl, dass der Autor manchmal geradezu vom Pech verfolgt wurde. Gleichwohl darf man nicht aus den Augen verlieren, dass er die unschönen Erlebnisse eines ganzen Reisejahrzehnts in diesem Buch komprimiert darstellt. Wer sein Erstlingswerk gelesen hat, weiß, dass Nick Martin von seinen Reisen immens profitiert hat.

„Man reift immer besser an den Erfahrungen, die außerhalb der eigenen Komfortzone liegen.“

„Diese Grenzerfahrungen haben mich eben auch zu dem gemacht, der ich bin. Meinen Optimismus haben sie jedenfalls nicht erschüttert“, resümiert er im Interview. Aus meiner Sicht ist Reisen die beste Universität fürs Leben. Man reift immer besser an den Erfahrungen, die außerhalb der eigenen Komfortzone liegen. Ich hatte zwar schon immer viel Selbstvertrauen, aber durch meine Erfahrungen in der Welt ist es noch mehr gewachsen und ich sehe die Dinge, die mir passieren, aus einer anderen Perspektive. Wenn du wie ich schon mal von einer Harpune angeschossen wurdest oder einen Hurrikane auf dem Meer überlebt hast, dann tangiert es dich nicht mehr so sehr, wenn der Bus zu spät kommt“, so Martin weiter.

Weltreise mit Schattenseiten

Er gehe inzwischen mit gelasseneren Schultern durchs Leben und sei aber auch wesentlich reflektierter geworden und mit den Gedanken nicht mehr nur bei sich, sondern auch bei anderen Menschen, vor allem jenen, die aufgrund ihrer Herkunft oder einfach wegen ihres Geburtsorts nicht über die Fähigkeiten und Möglichkeiten verfügen, wie er sie hat.

Weltreise Nick Martin

Nick Martin vor Publikum. (Foto: Kevin Rake)

Mit Witz, Charme und Sarkasmus richtet er sein Spotlight auf die Welt hinter den turbulenten Storys, Once-in-a-Lifetime-Begegnungen und schillernden Fotos auf Instagram. Fast wünschte man sich, für immer in den eigenen vier Wänden zu bleiben, wäre da nicht Nicks unerschütterlicher Optimismus. Denn Dunkel gibt es nur, weil es Licht gibt, und so fordert Nick aufs Neue die Abenteuerlust seiner Leserinnen und Leser heraus.

Fazit: „Die dunkle Seite“ sollte jeder einmal gelesen haben, bevor er eine Weltreise unternimmt. Und keine Sorge: Nick Martins Abenteuer schrecken keineswegs ab. Sie rücken aber die schöne heile Welt von Instagram ein wenig grade. Deutlich wird auch, dass es beim Reisen nicht um schöne Fotos geht, sondern um das Entdecken, um die buchstäbliche Horizonterweiterung und um das Schaffen von Erinnerungen – selbst, wenn diese weniger schön sind als das Selfie vom tropischen Strand. Es ist Nick Martins unheimlich witzige und selbstironische Art, die dann auch dafür sorgt, dass seine Botschaften nicht mit erhobenem Zeigefinger daher kommen. 

Buchinformationen:

Nick Martin: Die dunkle Seite – Was nicht so geil war in 10 Jahren Weltreise

Co-Autorin: Anita Vetter

Premium-Paperback mit Einbandklappen, 288 Seiten

ISBN: 978-3-95889-402-0, 19,95 Euro

Conbook Verlag

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Über Nick Martin

Nick Martin über seine Weltreise

Inzwischen ist Nick Martin auch ein gefragter Speaker, wenn es um seine Weltreiseerfahrungen geht. (Foto: Kevin Rake)

Nicolas Martin, 1986 in Würzburg geboren, hing 2010 seinen Vertriebsjob an den Nagel und startete seine Weltreise mit einem One-Way-Ticket nach Mexiko. Seitdem ist die Welt sein Zuhause. Er wurde ausgeraubt, angeschossen und überlebte einen Hurrikan – und würde alles noch mal genauso machen! Bis heute hat er über 70 Länder bereist und in sieben davon gewohnt – unter anderem auf den Fidschis, in Ecuador und in Australien.

In seiner Freizeit ist er leidenschaftlicher Wellenreiter und Snowboarder. Als Reisegourmet mit Leib und Seele zaubert er sich gerne seine Lieblingsgerichte aus aller Welt auf den Teller. In einer ruhigen Minute sitzt er gerne mit einer Kokosnuss am Strand und schätzt jeden Sonnenuntergang, den er mit musikalischer Untermalung von Bob Marley und Jack Johnson genießen darf.

Nick ist Gründer der Travel Uni: einer interaktiven Onlineplattform zur Planung und Umsetzung von Langzeitreisen. Mit seiner Abenteuershow 6 Jahre Weltreisen – die geilste Lücke im Lebenslauf stand er als Inspirational Speaker bereits auf den großen Bühnen Europas und konnte damit 20.000 Menschen bewegen. 2018 wurde er vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie als Kultur- und Kreativpilot ausgezeichnet.

Mehr zu Nicks Schaffen unter www.travel-echo.com

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