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Amerikaner werden immer dicker

Die Taillen der US-Amerikaner werden immer breiter – und dass, obwohl die Fettleibigkeit zum Stehen gekommen zu sein scheint. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Centers for Disease Control and Prevention. Wie pressetext.com berichtet, hat der Taillenumfang der US-Bürger laut dem Team um Earl Ford zwischen 1999 und 2012 um rund 2,5 Zentimeter zugenommen. Im gleichen Zeitraum haben sich jedoch die Daten zur Fettleibigkeit, wie sie durch den BMI definiert wird, nur wenig verändert.

Faktoren wie Schlafmangel sollen laut den in JAMA http://bit.ly/1c9i5E4 veröffentlichten Ergebnissen für diese Entwicklung verantwortlich sein. Die Wissenschaftler analysierten nationale Daten zu Ernährung und Gesundheit für den Zeitraum 1999 bis 2000 und 2011 bis 2012. An der Studie nahmen mehr als 32.000 Frauen und Männer über 20 Jahren teil.

Durchschnittlicher Taillenumfang der Amerikaner hat sich deutlich erhöht

Der durchschnittliche Taillenumfang erhöhte sich von 95,5 auf 98,5 Zentimeter. Bei Männern liegt der Wert derzeit bei rund 101 Zentimetern, bei Frauen bei 96 Zentimetern. Die Steigerung betrug bei Männern im Schnitt zwei und bei Frauen 3,8 Zentimeter. Über Fettablagerungen am Bauch verfügten bei der ersten Überprüfung 46,4 Prozent der Bevölkerung. Nach zehn Jahren war es ein Anstieg auf 54,2 Prozent.

Die Wissenschaftler verglichen diese Ergebnisse mit den Daten zu Fettsucht. Es zeigte sich, dass die mittels BMI ermittelte Fettleibigkeit zwischen 2003 und 2012 nicht deutlich zugenommen hat. Gleichzeitig kam es jedoch zu einer Erhöhung des Taillenumfangs. Über die Ursachen können laut den Wissenschaftlern derzeit nur Vermutungen angestellt werden.

Schlafmangel, Störungen des Hormonsystems und bestimmte Medikamente könnten jedoch eine wichtige Rolle spielen. Die Ergebnisse bestätigen Empfehlungen, wonach die regelmäßige Messung des Taillenumfanges für den Kampf gegen Übergewicht von entscheidender Bedeutung ist. Zu viel Gewicht um die Körpermitte kann das Risiko von Krankheiten wie Herzleiden, Typ-2-Diabetes und Krebs erhöhen.

Quelle: www.pressetext.com

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