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Remote Work Kanarische Inseln
© Somina -AdobeStock

Kanarische Inseln werden zunehmend zur Top-Destination für Homeoffice und Remote Work

Die Kanarischen Inseln gelten schon seit dem ersten Jahr der Corona-Pandemie, in dem der Trend zu Fernarbeit weltweit enorm an Fahrt gewann, als eine der besten Destination für Remote Working überhaupt. Bereits seit November 2020 sind Digitale Nomadinnen und Nomaden sowie Fernarbeitende fester Bestandteil der Tourismusstrategie der Regierung der Inselgruppe. Das Ministerium für Tourismus hatte sich ursprünglich zum Ziel gesetzt, bis 2030 insgesamt rund 30.000 Remote Worker*innen anzulocken. Doch schon 2021 kamen laut Zahlen des Branchenprotals Nomad List mindestens 47.000 Personen zum Arbeiten aus der Ferne auf die Kanaren.

Airbnb-Kampagne für Remote Work und Kanarische Inseln

Um an diese Zahlen auch künftig anknüpfen zu können, hat der Tourismusverband der Kanarischen Inseln jüngst seine Teilnahme an der großangelegten Kampagne von Airbnb bekanntgegeben. Damit sind die Kanaren als einzige Region Spaniens und nur eine von sechs europäischen Destinationen Teil einer solchen Kooperation. Zur offiziellen Verkündung der Zusammenarbeit fanden sich kürzlich Vertreter der kanarischen Regierung und Airbnb in der El Cabo Offsite Venue in Gran Canaria ein, einem Work- und Livingspace speziell geschaffen für Digitale Nomadinnen und Nomaden. Tourismusministerin Yaiza Castilla hob hervor, dass der Ruf der Kanaren als hervorragende Remote Working Destination durch die Kooperation weiter gestärkt und dadurch wiederum die Wirtschaft der Kanaren profitieren werde.

Die Zahl der Fernarbeitenden auf dem Archipel steigt fast monatlich weiter. Seit Beginn der Corona-Pandemie hat sich das Profil der meisten Remote Arbeitenden deutlich gewandelt: Waren es anfangs noch zumeist junge, selbstständige Weltenbummler*innen, verzeichnen die Kanaren mittlerweile viele Angestellt*innen, Familien und auch ältere Personen, die zum Arbeiten auf die Inselgruppe kommen.

„Remote Arbeitende stehen für eine neue Art des Tourismus, der vor allem nachhaltig ist, und zwar aus ökonomischer, ökologischer und auch sozialer Sicht.“

Die Zielgruppe der Remote Worker bringt gegenüber klassischen Zielmärkten einige Vorteile mit sich. Yaiza Castilla führt aus: „Sie stehen für eine neue Art des Tourismus, der vor allem nachhaltig ist, und zwar aus ökonomischer, ökologischer und auch sozialer Sicht. Durch die neue Kooperation mit Airbnb möchten wir genau dieses Segment fördern und uns damit noch unabhängiger machen von unseren klassischen Zielmärkten, die sich im Urlaub vor allem nach Strand und Sonne sehnen. So stärken wir unseren wichtigsten Wirtschaftszweig nicht zuletzt vor dem Hintergrund des weltweiten Klimawandels.“

Der Playa del Medano auf Teneriffa lädt digitale Nomadinnen dazu ein, zu entspannen (Foto: Turismo de Tenerife)

Mónica Casañas, Marketingdirektorin bei Airbnb, ergänzte: „In den letzten beiden Jahren hat sich die Welt des Arbeitens und des Reisens grundlegend verändert. Aktuell sind so viele Menschen wie noch nie nicht an einen festen Arbeitsplatz gebunden. Zusammen mit den Kanarischen Inseln wollen wir es für Remote Worker künftig noch einfacher machen, die neu gewonnene Flexibilität zu nutzen und damit gleichzeitig für die Menschen Vorort neue ökonomische Anreize und Möglichkeiten zu schaffen.“

In den nächsten Monaten wird Airbnb eng mit den einzelnen Regionen und Tourismusorganisationen zusammenarbeiten, um spezielle, auf das jeweilige Reiseziel zugeschnittene Hubs auf der Airbnb Website einzurichten. Diese informieren über die besten lokalen Angebote für Langzeitaufenthalte sowie über Einreisebestimmungen und Steuervorschriften. Die Plattform wird außerdem gemeinsam mit den verschiedenen Destinationen Aufklärungskampagnen durchführen, um das Thema „verantwortungsvolles Gastgeben” in den Fokus zu rücken und die Regionen als besonders geeignet für eine Workation hervorzuheben. Die Hubs für die jeweiligen Länder und Regionen werden voraussichtlich im Laufe des Jahres vorgestellt.

Video: Homeoffice im Ausland

Die Unternehmensberatung BDAE Consult erhält nahezu täglich neue Anfragen von Personalverantwortlichen, in denen es ums Homeoffice im Ausland geht. Dass das Thema leider nicht so einfach zu durchschauen ist, macht Expertin Lea Fiebelkorn in einem Video deutlich – anhand eines Beispielfalls.

Darin geht es um einen jungen Programmierer, der sich während seines Spanien-Urlaubs verliebt hat und bald die Idee hatte, er könne sich doch ein Homeoffice in Spanien einrichten, um näher bei seiner Freundin zu sein. Geschäftsführung und Personalabteilung waren damit einverstanden – technisch wäre das Ganze auch kein Problem gewesen, rechtlich schon. Was alles schief ging, beschreibt Beraterin Lea Fiebelkorn ausführlich im Video.

Hintergrund: Im Zuge einer neuen, internationalen Kampagne des Weltgrößten Ferienhaus Buchungsportals, die unter dem Motto „Live and Work Anywhere“ läuft, wird der Archipel im Atlantik als einer der 20 besten Destinationen für Remote Working weltweit präsentiert. Neben den Kanaren sind unter anderem Bali, Thailand und die Karibik Teil der Kampagne. Regierungen und nationale Tourismusorganisationen werden mit der Initiative dabei unterstützt, den eigenen Tourismus wiederzubeleben und so Regionen nach mehr als zwei Jahren strikter Reisebeschränkungen wirtschaftlich zu stärken.

Weitere Informationen zu den Kanarischen Inseln unter:
www.hallokanarischeinseln.com

Versicherungsschutz für remote Arbeitende auf den Kanaren

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