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Entspannt in den Urlaub fliegen
© Image Source/Daniel Ingold

Entspannt in den Urlaub fliegen: Das hilft

Die meisten Deutschen lieben es zu reisen. Leider bringt jedoch allein der Gedanke an die aufwendigen Urlaubsvorbereitungen und der bevorstehende Flug viele Menschen in eine extreme Stresssituation. Dabei können eine gute Vorbereitung und ein paar einfache Tricks helfen, die unangenehmen Gefühle zu umgehen und entspannt in den Urlaub zu fliegen.

Wer eine Reise plant, sollte frühzeitig mit dem Packen, aber auch mit der Informationsbeschaffung anfangen. Dazu gehört auch ein frühzeitiger Blick auf die Webseite des Auswärtigen Amtes mit den Einreisebestimmungen des Ziellandes, damit alle erforderlichen Dokumente beschafft werden können. Viele Airlines bieten einen Online-Check-in an. Wer diesen nutzt, muss sich nur noch zur Gepäckabgabe anstellen. Wer in der Nähe vom Flughafen wohnt, sollte die Möglichkeit nutzen, am Vorabend einzuchecken und das Gepäck abzugeben. Man sollte zudem frühzeitig zum Flughafen fahren, um so früh wie möglich die Sicherheitskontrollen zu durchlaufen. In der Hochsaison sollten Urlaubende mehr Zeit als üblich einplanen. Es ist angenehmer, hinter den Sicherheitskontrollen entspannt einen Kaffee zu trinken und die Wartezeit zu nutzen, um sich mental auf den bevorstehenden Flug vorzubereiten, als die Angst zu durchleben, den Flieger zu verpassen.

Atmen gegen Flugstress

Auch bequeme Kleidung und der richtige Platz im Flugzeug helfen dabei, dass Körper und Geist entspannen. Am wenigsten sind die Bewegungen an den Sitzplätzen über den Tragflächen zu spüren. Ein Platz am Gang ist sinnvoll, wenn die Enge einen stresst. Diese geben unbewusst das Gefühl, nicht so eingesperrt zu sein. Psychologinnen und Psychologen raten auch, sich vorab mit der Technik vertraut zu machen, also sich darüber zu informieren, wie ein Flugzeug funktioniert. Zu wissen, dass Turbulenzen nicht gleich einen Absturz nach sich ziehen, kann die Symptome des Flugstresses lindern. Es hilft, sich die beruhigenden Zahlen anzuschauen, die belegen, dass das Flugzeug zu den sichersten Verkehrsmitteln gehört. Auch für Ablenkung während des Fluges zu sorgen, kann helfen. Gespräche mit Sitznachbarn, ein spannendes Buch, Lieblings- oder Entspannungsmusik sowie Hörbücher sind eine Option. Gerade zu sitzen und die Beine auf den Boden stellen, sowie tief ein- und ausatmen, kann entspannend wirken. Dabei sollte darauf achten, länger aus- als einzuatmen. Das bringt den Puls runter.

Auch Heilpflanzen wie die Passionsblume wirken beruhigend auf den Organismus, empfiehlt das Unternehmen Pascoe Naturmedizin. Pflanzliche Präparate aus der Apotheke können eine entspannende Wirkung bereits nach 30 Minuten ermöglichen. 

Kauen gegen Reiseübelkeit

Wer anfällig für Reiseübelkeit (Kinetose) ist, für den können Flugreisen besonders herausfordernd sein. Denn an Bord herrschen Bedingungen, die den Körper neben den üblichen Auslösern einer Bewegungserkrankung wie starke Beschleunigungen und schaukelnde Bewegungen des Flugzeugs zusätzlich unter Stress setzen. Auch hier sind Reisende gut beraten, vor Antritt und während des Flugs möglichst für Entspannung zu sorgen. Die besonderen Bedingungen an Bord eines Flugzeugs machen das aber gar nicht so einfach. Das beginnt schon mit dem künstlichen Kabinendruck. Dieser gleicht bei weitem nicht dem normalen Luftdruck. Außerdem ist die Sauerstoffsättigung während des Flugs an Bord niedriger als am Boden. Bei sensibleren Passagieren kann sich das durch ein Gefühl der Atemnot, des Schwindels und eines beschleunigten Herzschlags bemerkbar machen – für Menschen, die zur Reiseübelkeit neigen, ein zusätzlicher Auslöser für ihr Leiden. Hinzu kommen psychische Stressoren wie die Flugangst. Ist der Körper schon vor dem Abflug in Alarmbereitschaft, kann auch das das Risiko für eine Kinetose erhöhen.

Um die Reiseübelkeit zu bekämpfen, helfen bestimmte Reise Kaugummi-Dragées aus der Apotheke. Darauf weist die Hermes Arzneimittel hin. Der enthaltene Wirkstoff Dimenhydrinat blockiert die Histaminrezeptoren im Brechzentrum. Das Histamin kann so seine stimulierende Wirkung nur noch eingeschränkt entfalten – Schwindel und Übelkeit lassen spürbar nach. Diese Sicherheit nimmt dem Patienten auch die Angst vor der Reisekrankheit, wodurch noch weniger Stresshormone ausgeschüttet werden.