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Flugangst
© H_Ko - AdobeStock

Wenn die Flugangst zum Karriere-Hemmer wird

Gerade in Zeiten von Covid-19 waren das Arbeiten vom Homeoffice, Online-Meetings und virtuelle Veranstaltungen überlebenswichtige Maßnahmen für viele Unternehmen. Doch obwohl eine fortschreitende Digitalisierung eine flexiblere Gestaltung des Arbeitsalltags ermöglicht, beinhaltet sie für die Menschen auch Nachteile wie eine mangelhafte Kommunikationserfahrung.

Ob eintägige Geschäftsreise oder mehrjähriger Auslandsaufenthalt, das berufliche Reisen ist nicht nur für Unternehmen wichtig, sondern auch für die Mitarbeiter. Besonders, wenn es die Karriere unterstützt oder sogar die Erfüllung des lang gehegten Wunsches, im Ausland zu leben, erfüllt. Doch was, wenn man unter so starker Flugangst leidet, dass sie das Fliegen unmöglich macht?

Flugangst kann teuer werden

In Deutschland leiden ungefähr 16 Prozent der Menschen an Flugangst, das sind rund 13,2 Millionen Menschen. Während sich die meisten davon beim Fliegen nur unwohl fühlen, können rund sechs Prozent der Menschen weltweit kein Flugzeug betreten. Geschäftsleute mit Flugangst verursachen jedes Jahr nicht nur einen Schaden in Milliardenhöhe, da sie Millionen von Flügen verfallen lassen, sondern erleiden auch persönliche Einbußen, wenn die Flugangst es unmöglich macht, bestimmte Positionen anzunehmen oder im Job zu brillieren. Hier kann ein Anti-Flugangst-Coaching, wie es von der Expertin Ingrid Richter, Inhaberin und Trainerin von Stressfrei Fliegen, angeboten wird, die Lösung sein. Sie unterstützt Menschen mit Flugangst dabei, ihre Angst zu überwinden.

Flugangst Coaching

Flugangst-Coaching-Expertin Ingrid Richter in einem Leichtflugzeug, das sie auch für Trainingszwecke mit Flugangst geplagten Personen nutzt (Foto: Ingrid Richter).

Da Flugangst meist auf einer Kombination von verschiedenen Faktoren beruht, gibt es keine spezifische Ursache für die sog. Aviophobie. Sie kann bei Kindern von den Eltern übernommen werden und negative persönliche Erfahrungen mit dem Fliegen oder Berichte in den Medien über Flugzeugabstürze können eine Rolle spielen. Sehr häufig handelt es sich bei der Flugangst um das sogenannte Beifahrer Syndrom, die Angst davor, keine Kontrolle über eine Situation zu haben oder es besteht eine Klaustrophobie, die Angst vor geschlossenen Räumen. Je länger eine Person das Fliegen vermeidet, desto stärker werden die Ängste. Körperliche Symptome wie eine erhöhte Herzfrequenz, kalte Hände, Übelkeit, Kurzatmigkeit, Erstickungsgefühl und Zittern können bereits auftreten, wenn eine Person nur über das Fliegen nachdenkt.

Angst vorm Fliegen ist behandelbar

In manchen Fällen können Bücher oder Hörbücher/Kassetten gegen Angstzustände dabei helfen, die Symptome vor oder während eines Fluges zu mildern. Auf Dauer erfolgversprechend ist ein Verhaltenstraining das ein Umdenken, neu bewerten der Situation und Visions Coaching beinhaltet. Dabei hat sich bei Angststörungen und insbesondere bei spezifischen Phobien die kognitive Verhaltenstherapie,bei der Angstauslöser identifiziert und in neue Bilder, Gefühle und Gedanken – Metapher verändert werden bewährt. Sie hilft dabei, irrationale Denkmuster, die in Bezug auf das Fliegen bestehen, auf ihre Realität hin zu überprüfen und aufzulösen. Es gibt zahlreiche Programme, die speziell auf die Flugangst ausgerichtet sind und viele Experten haben Menschen dabei geholfen, ihre Ängste in den Griff zu bekommen.

Erfolgreiches Anti-Flugangst-Coaching

Soll die Flugangst nicht nur so weit gemildert werden, dass es für die betroffene Person möglich ist, ein Flugzeug zu besteigen, sondern komplett verschwinden, ist meist ein Anti-Flugangst-Coaching die richtige Wahl. Dabei werden ganzheitlich alle Aspekte, die als Auslöser der Flugangst zusammenwirken, identifiziert und Bewertungstechniken erlernt. Dazu zählen Entspannungsübungen wie Meditation oder Hypnose, Bewusstseinstraining und mentale Übungen. Ergänzend zu persönlichen Sitzungen oder einem Online-Kurs hilft der Einsatz eines Flugsimulators oder eines tatsächlichen Fluges dabei, Gelerntes umzusetzen und durch die Möglichkeit, selbst zu fliegen, die Angst vor dem Kontrollverlust zu verlieren. Ein Fluglehrer klärt dabei über falsche Vorstellungen über das Fliegen auf, erläutert die technischen Aspekte der Luftfahrt sowie den Start- und Landevorgang, was bei Turbulenzen geschieht und woher die Geräusche im Flugzeug kommen.

Die Expertin und Trainerin Ingrid Richter bietet eine interessante Alternative an, um mittelfristig stressfreie Flugreisen zu ermöglichen. Mit ihrem 5-Schritte-Plan lernen Privat- und Geschäftspersonen Vertrauen aufbauen und Ihre Angst zu besiegen. In 90 Tagen geht es von der Flugangst zum Piloten*in für 15 Minuten.