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Vorsicht mit Sportbooten im Ausland

Schöne Bootsreviere, Sommer, Urlaub, für Bootsbesitzer bietet das Ausland viel Freude und Abwechslung. Wer etwas falsch macht, kann schnell das Gegenteil in Form von Geldbußen oder Strafen kennen lernen. Darauf weist der auf Bootshaftpflichtversicherungen spezialisierte Versicherungsmakler Axel Gnädiger ( www.sportboot.versicherung) hin.

Unheil lauert bereits auf dem Hinweg. Die Vorschriften für den Transport von Sportbooten im Urlaubsland sind strikt einzuhalten. Über das Fahrzeug hinausragende Teile sind in Deutschland nachts mit Beleuchtung zu kennzeichnen, in Österreich muss diese reflektierend sein. Für Italien ist gleich eine 50 x 50 cm große, rot-weiß gestreifte, reflektierende Tafel gewünscht. Deutsche Gründlichkeit allein reicht also nicht aus, man muss sich schon vorher genau informieren.

Andere Länder, andere Regeln

Wer sich in Italien an Mautstellen vertan hat und durch Rücksetzen oder Spurwechsel korrigieren will, gerät schnell in den Bannstrahl der Ordnungshüter und riskiert saftige Geldbußen bis hin zum Fahrverbot.

Viele Länder setzten den Nachweis einer Sportboot-Haftpflichtversicherung in der richtigen Höhe voraus. Für Italien sind das:

  • mindestens fünf Millionen Euro je Schadensfall für Personenschäden
  • mindestens eine Million Euro je Schadensfall für Sachschäden

Für den Urlaub sollte das Zertifikat rechtzeitig, mit aktuellen Bootsdaten und in richtiger Höhe beim Wassersportversicherer beantragt werden. Das gilt auch für Beiboote mit Motor, für die eine eigene Bescheinigung Sinn macht. Für bestimmte Seen in Frankreich sind besondere Zertifikate notwendig.

Handlungsbedarf – in mehreren Bereichen notwendig

Auch in vielen anderen Bereichen besteht für Auslandsfahrten Handlungsbedarf bei

  • Beflaggung
  • Nachweis über die entrichtete Umsatzsteuer
  • Sicherheitsausrüstung
  • Verkehrsregeln und
  • Geschwindigkeitsbeschränkungen

Wer in den Niederlanden mit einer großen Yacht die zulässige Geschwindigkeit im Revier um 4-5 hm/h überschreitet, wird mit 900 EUR zur Kasse gebeten. Mehr als 5 km/h kosten gleich 1400 EUR. Das dürfte selbst gut betuchten Skippern schmerzen.

Fazit:

Schlaue Skipper schützen sich durch gute Vorbereitung. Die notwendigen Informationen sind im Internet leicht zugänglich. In verschiedenen Foren werden die Regelungen einzelner Regionen, Städte, Kantone etc. diskutiert, da kann man sich schlaumachen. Dafür aufgebrachte Zeit ist sicherlich günstiger als ein unnötiger Strafzettel in den schönsten Wochen des Jahres.

Quelle: Axel Gnädiger (www.bootshaftpflicht.eu) auf OpenPR