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Kartenbetrug in Europa: Verluste so hoch wie noch nie

Die Verluste durch Kartenbetrug haben im vergangenen Jahr eine neue Höchstmarke erreicht – mit 1,55 Milliarden Euro Gesamtvolumen in 19 europäischen Ländern. In zehn dieser Länder stieg die Anzahl an Betrugsfällen, in neun gab es keine Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr oder sogar einen Rückgang. Die meisten Kartenbetrugsfälle verbuchte Russland mit einer Steigerung um rund 28 Prozent.

In Deutschland lagen die finanziellen Schäden im vergangenen Jahr leicht unter dem Wert von 2012. Die Betrugsverluste sanken um 3,3 Prozent auf 116,3 Millionen Euro (vier Millionen Euro weniger als 2012), bewegen sich aber immer noch 37 Prozent über dem Niveau von 2008. Seit dem Allzeithoch vor vier Jahren seien die Verluste zwar schrittweise zurückgegangen, jedoch um mehr als ein Drittel höher als im Jahr 2008 – und sogar fast doppelt so hoch wie noch 2006, meldet der Dienstleister Fico. Zwischen 2008 und 2010 sind die Verluste durch Betrugsfälle in Deutschland um 63 Prozent (54 Millionen Euro) gewachsen.

Die European Fraud Map ist unter http://fico.com/landing/fraudeurope-de/ abrufbar. Sie zeigt die Verluste durch Zahlungskartenbetrug in 19 Ländern von 2006 bis 2013 in fünf Kategorien. Die Daten stammen von Euromonitor International, einem global tätigen Marktforschungsinstitut.

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