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Aktuelle Reisewarnungen für Guatemala, Kenia, Kirgisien und Sierra Leone

Das Auswärtige Amt hat wieder Reisewarnungen für deutsche Urlauber, Expats und Geschäftsreisende ausgegeben. Diesmal betroffen sind die Länder Guatemala, Kenia, Kirgisien und Sierra Leone.

Guatemala: Vorsicht vor bewaffneten Überfällen

Beim Befahren der Strecke zwischen Flores und Tikal sowie in der Umgebung von El Remate wird zu erhöhter Vorsicht geraten, da es dort immer häufiger zu bewaffneten Überfällen auf Touristen kommt. Das Auswärtige Amt rät zu vorheriger Kontaktaufnahme mit der Tourismusbehörde INGUAT, bei der Reisende gegebenenfalls Sicherheitsbegleitung anfordern können.

Kenia: In Mombasa drohen Ausschreitungen

Die Erschießung eines wegen Unterstützung einer terroristischen Gruppe mit Sanktionen belegten islamistischen Geistlichen unter bislang ungeklärten Umständen am 27. August 2012 hat in einigen Stadtvierteln von Mombasa zu Ausschreitungen – unter anderem gegen Polizeistationen, Kirchen und Geschäfte – geführt. Touristengebiete sind bisher nicht betroffen. Wegen der Androhung von Vergeltungsaktionen gegen alle „Ungläubigen“ durch die radikalislamische al-Shabab wird Deutschen zu äußerster Vorsicht geraten. Menschenansammlungen sollten gemieden werden.

Kirgisische Republik: Bei Verkehrsunfall drohen Verzögerungen bei der Ausreise

Das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass ausländische Autofahrer, wenn sie in einen Verkehrsunfall verwickelt sind, unter Umständen erst nach dem Gerichtsprozess ausreisen dürfen. Daher rät es generell davon ab, in der Kirgisischen Republik als Selbstfahrer zu verreisen.

Sierra Leone: Mehr Cholera-Erkrankungen im gesamten Land

Es werden steigende Zahlen von Cholera-Erkrankungen aus dem gesamten Land gemeldet. Reisende sollten die allgemeinen Hinweise zu Nahrungsmitteln und Trinkwasser strikt beachten. Eine Impfung wird nicht empfohlen.

Quelle: VisumCentrale

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