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Umfrage: Betriebe klagen über Investitionshürden in der EU

Deutsche Unternehmen stehen bei Investitionen im europäischen Binnenmarkt vor gravierenden Problemen. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), die auf der Befragung von Industrie- und Handelskammern (IHKs) sowie Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) beruht.

Wie DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier dem Handelsblatt berichtete, beschweren sich bei den AHKs immer mehr Betriebe über Diskriminierungen, etwa bei der Vergabe öffentlicher Aufträge oder bei der Genehmigung von Erweiterungsbauten. Auch würden zahlreiche bürokratische Hürden moniert, die gerade für Mittelständler Herausforderung darstellen.

Hohe Investitionshürden für osteuropäische EU-Länder

Besonders bei Investitionen in andere Mitgliedstaaten der EU, gibt es derzeit einige Hindernisse, die von den Unternehmen gemeistert werden müssen. Das gelte insbesondere für die EU-Länder in Osteuropa, aber auch für direkte Nachbarn.

Innerhalb des EU-Binnenmarktes, sind alle europäischen Unternehmen auf faire Spielregeln im Geschäftsleben angewiesen. Daher ist es wichtig, dass die Europäische Kommission geltendes europäisches Recht in diesem Wirtschaftsraum durchsetzt.

Angesichts der bestehenden Rechtsstaatsdefizite hält der DIHK auch bessere Rechtsschutzmöglichkeiten für dringend erforderlich. Deswegen seien die bestehenden Investitionsschutzabkommen zwischen den EU-Mitgliedstaaten immer noch aktuell.

Die vollständigen Umfrageergebnisse der Studie „Investitionshindernisse in den EU-Mitgliedstaaten“ stehen Interessierten zum Download bereit.