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Schweiz: Berufsabschlüsse werden international vergleichbar

Personen mit Schweizer Berufsbildungsabschluss sollen bessere Chancen auf Jobs im Ausland erhalten. Abschlüsse wie das Berufsattest, das Fähigkeitszeugnis, der Fachausweis oder das Diplom werden künftig einem Niveau zugeordnet. Das berichtet die Kantonalbank.

So hat das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement (EVD) in einer Verordnung einen entsprechenden Qualifikationsrahmen festgelegt. Der Bundesrat habe sich zum Ziel gesetzt, die Vergleichbarkeit von Schweizer Berufsbildungsabschlüssen zu verbessern und deren Wert international bekannt zu machen, schreibt das EVD. Der nationale Qualifikationsrahmen diene als Instrument dazu.

Ziel: Mobilität von Arbeitnehmern steigern

Vergleichbare Raster zur europaweiten Anerkennung von Berufsabschlüssen werden laut dem EVD zurzeit in allen EU-Ländern und in einigen außereuropäischen Ländern entwickelt. Sie sind Teil des so genannten Kopenhagen-Prozesses, den die EU lanciert hat, um die Berufsbildung zu stärken und die Mobilität von Arbeitnehmenden zu fördern.

Der Qualifikationsrahmen besteht aus einem Raster mit acht Niveaus. Zusätzlich soll zu jedem Abschluss ein Diplomzusatz in Form eines Beiblattes abgegeben werden. Dieses enthält eine Beschreibung des Berufsprofils und des Niveaus. Der Arbeitgeber soll auf einen Blick sehen, wozu eine Person mit dem entsprechenden Abschluss befähigt ist.

Die Einordnung der Berufsbildungsabschlüsse in den Qualifikationsrahmen hat im Gegensatz zur Bologna-Reform keine Anpassungen im Schweizer System zur Folge. Ziel sei die Vergleichbarkeit und nicht die Harmonisierung der Abschlüsse oder der Inhalte von Ausbildungen, so das EVD. Die Zulassungsbedingungen würden nicht verändert.

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