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Virtuelle Sessions der ITB zeigen, wie es mit der Reisebranche weitergeht
© Maridav – AdobeStock

Reisebranche verknüpft sich vom Bildschirm aus: ITB bietet virtuelle Sessions an

Als führende Messe der Reiseindustrie findet die ITB Berlin auch in diesem Jahr statt. Angesichts der Corona-Pandemie haben die Veranstalter allerdings ihr digitales Angebot stark ausgebaut und bietet mit der ITB Virtual Convention virtuelle Sessions an, die den Messebesuch vom heimischen PC aus ermöglicht.

Die globale Reisewelt ist durch die Covid-19-Pandemie einem enormen Wandel unterworfen. Sich verändernde Reiseströme, Kundenpräferenzen und mögliche Wachstumssegmente nimmt die ITB Virtual Convention am 15. September 2020 unter die Lupe. Dabei präsentieren erfahrene Experten die neuesten Erkenntnisse und geben Teilnehmern wertvolle Informationen. Auf der Agenda stehen zahlreiche Aspekte des Geschäftsreisesegments und Änderungen bei der Auswahl von Destinationen für den nächsten Urlaub. In einer Networking-Session können sich Teilnehmer dann gleich über die gewonnenen Einblicke austauschen.

Virtuelle Sessions bieten Platz für gemeinsamen Austausch

Die ITB Virtual Convention wird am 15. September 2020 online unter www.itb.com/virtualconvention übertragen. Für die Teilnahme an dem Networking ist lediglich die vorherige Registrierung im ITB Travel Network notwendig. Zugang zum Travel Network haben alle registrierten Teilnehmer. Die Registrierung ist noch bis kurz vor Beginn der Veranstaltung um 14 Uhr möglich. Die ITB Virtual Convention muss nach vorheriger Registrierung im Travel Network dafür in der persönlichen Agenda gespeichert werden, um aus der Teilnehmerliste bequem die gewünschten Gesprächspartner auszuwählen. Wer sich am 15. September pünktlich um 14 Uhr einloggt, erhält bis zu drei Termine von jeweils fünf Minuten. Im Anschluss an die erste Session ist der Zugang zu den Virtual Rooms für die Meetings möglich.

Mit einer Keynote des Statistikportals Statista startet die ITB Virtual Convention um 14 Uhr. Claudia Cramer, Director Market Research, liefert auf Basis aktueller Analysen hilfreiche Einschätzungen für die Tourismusnachfrage. Teilnehmer erfahren, inwiefern die Corona-Pandemie die Reisegewohnheiten weltweit verändert und welche Segmente künftig sogar einen Corona-Boom erwarten könnten. Die anschließende halbstündige Pause können Gäste nutzen, um mit anderen Networkern über die Aussagen und Informationen zu diskutieren.

Wie die Branche auf Veränderung reagieren sollte

Nach dem Networking geht es um 15 Uhr weiter mit dem Blick auf den Geschäftsreisemarkt. Christoph Carnier, Präsident des Verbands Deutsches Reisemanagement, erläutert, ob und wie die Erholung dieses Segments gelingen kann. Durch Homeoffice, den vermehrten Einsatz von Videokonferenzen und den Kostendruck in Unternehmen hat das Business Travel-Segment einen wahren Kollaps erlitten. Teilnehmer erfahren im „Deep Dive“ mit Charlotte Lamp Davies, Founder, A Bright Approach, was Reiseanbieter jetzt tun können und wie Geschäftsreisen in Zukunft für den wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen eingesetzt werden können.

Anschließend analysiert Dr. David Ermen, Managing Director Destination Capacity, die sich ändernden Voraussetzungen für die Wahl der Urlaubsdestination. Durch die Corona-Pandemie beeinflussen weniger die Kundenwünsche oder der Reiseanbieter die Entscheidung für oder gegen ein Urlaubsland, sondern vor allem die Reisebeschränkungen. Im „Deep Dive“ mit Prof. Dr. Roland Conrady, Wissenschaftlicher Direktor ITB Berlin Kongress, Hochschule Worms, wird die Frage geklärt, ob die neuen Reisemuster Bestand haben und was Destinationen jetzt unternehmen sollten, um den wirtschaftlichen Abschwung umzukehren.