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Work and Travel: Australien und Neuseeland am beliebtesten

Viele junge Leute entscheiden sich nach dem Abitur, während des Studiums oder danach für einen Work and Travel-Aufenthalt. Dabei sind Australien, Neuseeland und Kanada die beliebtesten Länder. Das hat eine Umfrage der INITIATIVE auslandszeit ergeben. Befragt wurden über 3000 Personen. Die Mehrheit der Teilnehmer ist jünger als 21 Jahre. 

Fast 70 Prozent der Befragten hatten sich zum Zeitpunkt der Online-Umfrage bereits für ein Reiseziel entschieden, ein Drittel war noch unentschlossen. Wie in der Umfrage aus dem Jahr 2017 favorisierten auch aktuell die Teilnehmer die Länder Australien, Neuseeland und Kanada als Top-Länder für Work and Travel. Australien galt mit 1.795 Angaben als die beliebteste Reisedestination, dicht gefolgt von Neuseeland. Auf Rang Drei kam Kanada. Erheblich weniger Befragte interessierten sich für einen Aufenthalt in den USA. Denn dort ist klassisches Work and Travel wegen der Visaregelungen kaum möglich. Aufenthalte jenseits des Mainstreams in Südamerika wie Argentinien und Chile standen auf Rang Sechs und Sieben, gefolgt von Japan und anderen asiatischen Ländern. Work and Travel in einem europäischen Land scheint bei jungen Leuten nicht sonderlich beliebt zu sein. Dies kam nur für 173 Personen in Frage.

Fremdsprachenkenntnisse verbessern

Die Beweggründe, warum sich Rucksacktouristen für die Top-Drei-Länder Australien, Neuseeland oder Kanada entscheiden, sind ähnlich. Sie wollen vor allem die atemberaubende Natur und Tierwelt hautnah erleben, ihre Fremdsprachenkenntnisse erweitern und schätzen die vielfältigen Reisemöglichkeiten, die das Land bietet. Des Weiteren geben sie an, dass ihnen sowohl die Offenheit der Menschen als auch das Klima in den Ländern besonders gefällt. Weniger wichtig sind den angehenden Work and Travellern Aspekte, ob es vor Ort gute Verkehrsanbindungen zum Umherreisen gibt oder die Höhe der Kosten für die Reiseplanung und Lebenshaltungskosten vor Ort.

Weitere Inspirationen zu Work and Travel und detaillierte Ergebnisse der Umfrage finden Interessierte hier.