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Straßenverkehr in Kairo (© Simon Matzinger auf unsplash.com)

Whitepaper: Wo der Straßenverkehr für Expats besonders gefährlich ist

Jedes Jahr sterben mehr als 1,35 Millionen Menschen durch Verkehrsunfälle im internationalen Straßenverkehr – mehr als 40 Prozent der tödlichen Unfälle stehen im Zusammenhang mit beruflichen Tätigkeiten. Außerdem werden jedes Jahr zwischen 20 und 50 Millionen Menschen im Straßenverkehr verletzt, und über Autounfälle hinaus bestehen Risiken beispielsweise durch Autoraub (Car-Jacking) oder Sharing-Economy-Dienste.

Im dem Whitepaper „Risks of the Road for International Travellers: The Leading Global Killer Often Overlooked in Duty of Care“ zeigen die International SOS Foundation und die Global Road Safety Partnership die Dimensionen dieses oft unterschätzten Risikos sowie wirksame Maßnahmen zur Minimierung.

Überfälle und Express-Entführungen in vielen Ländern Risiko

Eine der neu aufkommenden und wachsenden Gefährdungen im Straßenverkehr sind Sicherheitsvorfälle. Dazu gehören Risiken wie Autoraub, Überfälle und Express-Entführungen. Dies sind ernste Probleme in den großen städtischen Zentren in Mittel- und Südamerika, Südafrika, Kenia und Nigeria und zunehmend auch in Australien und Saudi-Arabien. Mitfahrgelegenheiten wie Sharing-Economy-Dienste sind ebenfalls in den Fokus gerückt und machen es für Unternehmen unerlässlich, sie in ihren Reiserichtlinien zu berücksichtigen.

Mitarbeiter sollten Risiken im internationalen Straßenverkehr kennen

„Die Belastung durch Verkehrsunfälle ist hoch. Wenn wir den Reiserisiken besondere Aufmerksamkeit widmen, können wir die Zahl der Toten und Verletzten auf den Straßen der Welt reduzieren“, sagt David Cliff, Chief Executive Officer der Global Road Safety Partnership. „Wichtig ist, dass die Mitarbeiter auch die neuen Risiken kennen, die sich aus dem Wandel der Verkehrsmittel ergeben, sowie die spezifische Verkehrssituation der jeweiligen Reiseziele.“

In einigen Ländern erhielten beispielsweise immer noch auch Neufahrzeuge mit niedrigem oder sehr schlechtem Sicherheitsstandard ihre Zulassungen. Andere Länder seien durch unzureichende Verkehrsinfrastruktur, unzureichende Verkehrsregeln oder ihre mangelnde Durchsetzung gekennzeichnet, was die Wahrscheinlichkeit schwerer Unfälle erhöhe.

In manchen Ländern zehn Mal höheres Risiko, bei einem Verkehrsunfall zu sterben

Das Risiko, bei einem Verkehrsunfall zu sterben oder schwer verletzt zu werden, kann in einigen ärmeren Ländern bis zu zehnmal höher liegen als in den leistungsstärksten Ländern. Und vor allem in diesen Hochrisikoländern wird häufig eine Zunahme des Verkehrs erwartet. Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssen ihre Aufmerksamkeit für spezifische Verkehrssicherheits-Risiken schärfen und praktische Schritte unternehmen, um diese Risiken zu minimieren, so die Organisation Global Road Safety Partnership weiter.

Das Whitepaper bietet umfassende Einblicke in die hohen Kosten der Straßenverkehrs-Risiken sowie Best-Practice-Maßnahmen zur Risikominderung.

Diese Infos bietet das Whitepaper:

– Regionale Statistiken zu Verkehrstoten und Kostenbeispiele für Unternehmen.

– Die Rolle der Arbeitgeber bei der Risikominimierung, einschließlich einer Fallstudie.

– Best-Practice-Leitlinien für Arbeitgeber, unter anderem zur Schaffung klarer Richtlinien, zur Risikobewertung der Zielgebiete und der individuellen Anforderungen der Reisenden sowie zur persönlichen Sicherheit.

– Antworten auf die wichtigsten Sicherheitsfragen für Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel, für Fahrrad- und Autofahrer, zur Nutzung von Taxis und Sharing-Economy-Diensten.