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Stockholm baut U-Bahn-Netz aus

Nach mehrjährigen Diskussionen haben sich die vier Koalitionsparteien in Stockholm gemeinsam mit der Provinzialverwaltung und mehreren Kommunen auf einen Plan zur Erweiterung des U-Bahn-Netzes geeinigt. Das berichtet tip.de.

In Zukunft sollen die Züge die Innenstadt unterqueren und in Richtung Süden weiterfahren. Fünf neue Stationen sowie eine neue Anbindung an die „grüne Linie“ sollen dort gebaut werden. Damit würde unter anderem das südöstlich der Innenstadt von Stockholm gelegene Nacka erstmals eine U-Bahn-Anbindung erhalten. Ebenfalls ausgebaut werden soll die „blaue Linie“ im Nordwesten bis nach Barkarby.

Hinzu kommt eine ganz neue Linie vom zentral gelegenen Odenplan in den neuen Stadtteil Hagastaden und weiter bis zur Friends Arena in Solna. Insgesamt sollen so neun neue Stationen und 19 Kilometer neue U-Bahn-Strecke entstehen. Spätestens im Jahr 2016 soll mit dem Ausbau begonnen werden.

Neues U-Bahn-Netz in Stockholm kostet über zwei Milliarden Euro

Laut gtai betragen die Investitionen für den U-Bahn-Ausbau rund 19,5 Milliarden Schwedische Kronen (skr)(circa 2,2 Milliarden Euro). Werden die Ausgaben der Stockholmer Verkehrsbetriebe SL für Fuhrpark und Depots eingerechnet, so steigt die Summe auf schätzungsweise 25,7 Milliarden skr. Davon sollen neun Milliarden durch Mauteinnahmen gedeckt werden.

Zu diesem Zweck werde laut gtai die Citymaut für Fahrten in die Innenstadt angehoben und ab 2016 auch eine Nutzungsgebühr für die Umgehungsstraße Essingeleden westlich des Stadtzentrums erhoben. Aus dem Staatsbudget sollen zudem 3,8 Millarden skr bereitgestellt werden. Von der verbleibenden Summe übernimmt die Stadt Stockholm mit drei Milliarden skr den Löwenanteil. Den Rest teilen sich die Kommunen.

Mehr Infos unter www.visitstockholm.com.

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 Foto: Knase  / pixelio.de