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Die Hälfte der Deutschen und Australier möchten gern im jeweils anderen Land leben

Deutsche und Australier empfinden jeweils eine Faszination für das andere Land. In Australien leben etwa 129.000 Deutsche oder deutschstämmige Menschen; mehr als 11.000 Australier leben in Deutschland. TransferWise, eine internationale Plattform für Auslandsüberweisungen, die Geldtransfers in Länder außerhalb des Euro-Raums anbietet, hat eine besonders intensive Nutzung der Route Deutschland – Australien festgestellt. Daraufhin ist das Unternehmen der Frage, wie attraktiv das jeweils andere Land für Deutsche und Australier ist, in einer repräsentativen Umfrage mit insgesamt über 2.000 Befragten auf den Grund gegangen.

Australier sind offener nach Deutschland zu kommen, als Deutsche nach Australien zu gehen

Etwa die Hälfte der Deutschen, wie auch der Australier, würde gern einmal im jeweils anderen Land für einen längeren Zeitraum leben. Unter australischen Befragten sind sogar mehr Menschen bereit, für einen längeren Zeitraum nach Deutschland zu kommen, als Deutsche bereit sind, nach Australien zu ziehen. Nur etwa 47 Prozent der Australier gaben an, sich eher keinen längeren Aufenthalt in Deutschland vorstellen zu können, bei den Deutschen sind es umgekehrt 52 Prozent.

Freizeit und Faszination an Land und Leute sind Deutschen wie Australiern ähnlich wichtig

Die Gründe, für einen Zeitraum im jeweils anderen Land leben zu wollen, sind vielfältig: Der häufigste Grund ist mit knapp 30 Prozent für die Australier und knapp 28 Prozent für die Deutschen die Faszination am anderen Land. Als zweithäufigste Antwort gaben die Befragten aus Deutschland das Freizeit- und Outdoorangebot in Australien als Grund an (12,7 %). Für Australier ist der zweite ausschlaggebende Grund die Tatsache, dass innerhalb Europas alles so nah beieinander liegt (19,4 %), dicht gefolgt von der Auswahl an kulturellen Aktivitäten (14,4 %).

Weniger häufig genannte Gründe sind bessere klimatische Bedingungen in Australien (8,6 % der deutschen Befragten) sowie die gast- und familienfreundlichere Atmosphäre (8,4 %). Bei Australiern sind Perspektiven in Beruf und Ausbildung (10,4%) oder familienfreundliche Rahmenbedingungen (4,4 %) weniger häufig angeführte Gründe.