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Corporate Social Credit System China
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Das sind die Auswirkungen von Chinas neuem Corporate Social Credit System auf Unternehmen

Das landesweit eingeführte Corporate Social Credit System zur Sozialkontrolle verfolgt das Ziel, eine Bewertung für alle Chinesen auf Grundlage ihres Verhaltens zu erstellen.

Der angekündigte Plan der chinesischen Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) bis 2020 ein umfassendes Corporate Social Credit Systems (CSCS) einzuführen, hat viel Aufmerksamkeit erregt. Seitdem sind eine Reihe von Fragen zu diesem Plan aufgetaucht: Welche Auswirkungen sind auf ein Unternehmen zu erwarten? Welche Daten werden erhoben? Und wie sollte sich ein Unternehmen auf das CSCS vorbereiten?

Leitfaden zum neuen Corporate Social Credit System

Um das System besser zu verstehen und vor allem, um die Vorbereitung für Unternehmen auf das CSCS zu erleichtern, hat die Deutsche Handelskammer in China eine Handreiche – „Practical Guide to China’s Corporate Social Credit System“ – erstellt. Dieser Leitfaden hilft Unternehmen, eine Selbsteinschätzung der aktuellen Ratings durchzuführen und unterstützt bei den ersten Schritten des Datenmonitoring.

Die neuen Unternehmensratings werden auf den bisher bestehenden regulatorischen Strukturen aufbauen. Daher müssen Unternehmen Ressourcen für das Monitoring und die entsprechende Datenkorrektur rechtzeitig bereitstellen. Um Unternehmen die Selbsteinschätzung noch einfacher zu machen, stellt die AHK China ergänzend zum Leitfaden auch eine Excel-Vorlage für die externe Datenflussanalyse zur Verfügung. Diese ist vor allem für Unternehmen mit China-Geschäft hilfreich. Dadurch kann der aktuelle Datenfluss zu Regierungsbehörden in China überwacht und öffentlich zugängliche Informationen über aktuelle Dateneinträge ausgewertet werden.

Infografik: Mehrheit lehnt Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

In Deutschland lehnt eine Mehrheit der Befragten (68 Prozent) „Social Scoring ab“ – nur 17 Prozent sind für ein solches soziales Bewertungssystem. 31 Prozent der Befragten glaubt, dass „Social Scoring“ für ein moralisch besseres Verhalten sorgt. Allerdings fürchten die Meisten (61 Prozent) die Gefahr einer Falschbewertung.