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Berliner Förderprogramm für KMU im Ausland verbessert

Kleine und mittlere Berliner Unternehmen (KMU), die neue Märkte im Ausland erschließen wollen, sollen es künftig leichter haben. Dafür hat das Land Berlin das entsprechende Förder-Programm „Neue Märkte erschließen – Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen (NME-KMU)“ verbessert.

Seit dem 1. Oktober 2012 wird das Antragsverfahren für das Programm deutlich verschlankt und vereinfacht. So gibt es künftig nur noch ein einstufiges Verfahren. Auch wird die Förderung einzelner Messeteilnahmen möglich. Zudem können KMU bei der zuständigen Investitionsbank Berlin (IBB) in einem Schritt gleich mehrere Maßnahmen zur Förderung beantragen. Nicht zuletzt werden von den Unternehmen, die das Programm in Anspruch nehmen wollen, nun erheblich weniger Unterlagen als bisher benötigt. Ziel dieser Neuerungen ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen auf den globalen Märkten durch den Auf- und Ausbau internationaler Kontakte und Aktivitäten weiter zu stärken.

Auch Unternehmen mit geringer Auslandserfahrung werden gefördert

„Wir wollen die Berliner Unternehmen motivieren, sich mit ihrem technologischen Know-how und mit innovativen Produkten auf den internationalen Märkten zu präsentieren. Die Förderung richtet sich sowohl an Unternehmen, die bislang wenig im internationalen Geschäft tätig sind, als auch an solche, die schon erfolgreich exportieren und nun neue ausländische Zielmärkte ins Auge fassen“, sagt dazu Christoph von Knobelsdorff, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung Berlin.

Für die neue Förderung stehen insgesamt zunächst bis zu 750.000 Euro pro Jahr bereit. Die IBB erwartet, dass sie jährlich etwa 100 Maßnahmen von Berliner KMU zur Erschließung neuer Märkte im Ausland fördern kann.

Finanziell unterstützt werden sollen unter anderem die Teilnahme an internationalen Messen, Ausstellungen, Fachkongressen und Kooperationsbörsen aber auch die Einstellung eines/einer Außenwirtschaftsassistenten/Außenwirtschaftsassistentin unterstützt werden.

Foto: © ferkelraggae – Fotolia.com