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Halloween: Urlaub machen, wo Dracula und Frankenstein hausen?

Übersinnliche Schauergeschichten und Irrtümer gibt es bereits seit Menschengedenken. Vor allem zu Halloween werden unsere liebsten Monster und Untoten wiederbelebt und begleiten uns durch die schaurige Zeit. Doch haben Sie sich jemals gefragt, in welchen Ländern die Horrorgestalten ihren Ursprung haben? Die Reisesuchmaschine momondo hat die sechs interessantesten zusammengetragen. Vielleicht macht die ein oder andere Geschichte ja Lust auf einen gruseligen Trip.

Dracula – Rumänien

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Quelle:  © bowie15

Keiner der Vampire, die wir heutzutage aus Serien und Filmen kennen, kann sich mit dem Vermächtnis des düsteren Adeligen messen, der uns als Graf Dracula bekannt ist. Zu danken haben wir dafür Bram Stoker, dem Autor des 1897 erschienenen Romans ‘Dracula’. Der Schriftsteller befasste sich für sein Werk mit den Geschichten und Legenden des nebelumwobenen, mittelalterlichen Rumäniens und kreierte darauf basierend den schaurigen Grafen.

Frankenstein – Schweiz / Genfer See

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Quelle:  © Olga Lybkin

Ein weiterer in Buchform verewigter Geselle, der zu Halloween vom Cake-Pop bis zur Verkleidung allgegenwärtig ist: Doktor Viktor Frankensteins Monster, auch Unhold genannt. Die junge Autorin Mary Shelley war damals (1816) erst 18 Jahre alt, als sie den Roman schrieb. Häufig als erster Science-Fiction-Roman überhaupt proklamiert, behauptete Shelley, dass ihr die Idee zum Buch im Traum gekommen war, während sie einen Sommer am Genfer See verbrachte. Erst 1931, als die Filmversion des Werkes die Kinos erreichte, war es groteskes Make-up, welches das schreckenerregende Monster in den wortkargen, grünen Golem verwandelte, den wir heute kennen.

Die Mumie – Ägypten

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Quelle:  © Scott Rothstein

Der Tod galt in Ägypten weniger als gefürchtetes Ende, sondern mehr als heilige Überfahrt in ein Leben nach dem Tode. Woher kommt also der Aberglaube an einen Fluch der Mumie? 1922 entdeckte der Brite Howard Carter das vielberüchtigte Grab des Pharaos Tutanchamun und dessen reiche Grabbeigaben. Nach seiner Rückkehr nach Großbritannien redeten sich Presse und Öffentlichkeit darüber um Kopf und Kragen. Als ein Geldgeber der Expedition nach seiner Heimkehr aus Ägypten erkrankte und verstarb, wurden Stimmen laut, dass auf den Rückkehrern ein Fluch lastete.

Werwolf – Griechenland

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Quelle:  © Andrey Alyukhin

Das erste Mal fanden Werwölfe bereits im Jahr 1 n. Chr. Erwähnung: Die alten Griechen hatten Geschichten über Menschen verfasst, die durch einen Fluch bedingt ihre menschliche Form verloren hatten. Die am weitesten verbreitete Legende hierzu betrifft den Mythos des König Lykaon, der dem Göttervater Zeus Menschenfleisch als Mahlzeit reichte, um seine göttlichen Kräfte zu prüfen. Als Strafe für seine Ketzerei wurde er von Zeus dazu verdammt den Rest seines Daseins als kannibalischer Werwolf zu fristen. Der Glaube, dass von Wölfen gebissene Menschen zu Werwölfen mutieren, stammt erst aus den 1940ern, als The Wolf Man in die Kinos kam.

Hexen – Salem, Massachusetts

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Quelle:  © David Evison

Im Rahmen der christlichen Vorstellung von Gut und Böse wurde die Hexerei untrennbar mit der Huldigung an den Satan in Verbindung gebracht und so dauerte es nicht lange, bis sich die ganze westliche Welt einer umfangreichen Hexenjagd verschrieben hatte. Obwohl die Gräueltaten ihren Ursprung in Mitteleuropa fanden, ist der bekannteste Ort, der mit Hexenverfolgung in Verbindung gebracht wird, Salem in den USA. Die dortigen Hexenprozesse gaben ihr den Beinamen „Die Hexen-Stadt“. Jedes Jahr gruseln sich hunderttausende Touristen beispielsweise auf speziellen Stadtführungen.

Zombie – Haiti

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Quelle:  © garloon

Ursprünglich aus dem kreolischen Wort ‘Zonbi’ hergeleitet, findet der Zombie seine Wurzeln in der afro-karibischen Folklore. Hier hält sich – häufig sogar bis heute – der Glaube, dass es sich dabei um Tote handelt, die von einem marionettenspielenden Zauberer wieder zum Leben erweckt wurden. Diese, meistens als Strafe und durch Magie wiederbelebten Körper, wandeln dann ohne freien Willen oder Sprachvermögen wieder durch die Welt der Lebenden.

Quelle: momondo

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Titelbild: © darkovujic