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Small Businesses: Ausländer möbeln US-Städte auf

Der Anteil kleiner und unabhängiger Geschäfte in US-Städten, deren Besitzer Einwanderer sind, ist in den Jahren stark gestiegen. Hauptverantwortlich dafür sind Geschäftsbesitzer in den sogenannten „Main Streets“. Fast ein Drittel dieser Shops in den Hauptstraßen schlechter Gegenden, die vor allem der Nahversorgung dienen, werden von Immigranten geführt.

Einwanderer bereichern USA

Gerade in den benachteiligten Vierteln vieler US-Städte sind es die Immigranten und deren unternehmerischer Geist, die für eine Wiederbelebung sorgen. Zwischen 2000 und 2013 waren in 31 von 50 Städten der USA die Immigranten für das Wachsen dieser Metropolregionen verantwortlich, wie eine aktuelle Studie des Fiscal Policy Instituts zeigt.

Hotels, Restaurants sowie kleine Bars, Autowaschanlagen, Schönheitssalons, Reinigungsfirmen und Nagelstudios gehören zu den typischen Geschäften von Einwanderern. Im Einzelhandel sind es vor allem Tankstellen, Gemüsehändler und Spezialitäten-Food-Stores. In vielen Metropolregionen wäre die Zahl der Nahversorgerbetriebe ohne Einwanderer laut der Studie drastisch zurückgegangen. Auch half der Zuzug von Einwanderern dabei, den Bevölkerungsrückgang in Städten wie New York, San Francisco und Kansas City umzukehren.

Bürgermeister wollen Zuzug

Gerade Immigranten können erst mit dem Start eines Geschäftes Halt im neuen Land finden. Dabei kommen oft nur die Regionen einer Metropole in Frage, die Aufholbedarf haben. Denn dort sind die Unterkunftskosten niedrig. Typischerweise sind es Shops von Immigranten für Immigranten, bevor diese einer breiteren Bevölkerungsschicht zugänglich werden.

Ein Erfolgsbeispiel ist das Restaurant „La Gran Parada“, das dominikanisches Essen serviert. Von drei Tischen im Jahr 1993 hat das Geschäft auf 89 Tische expandiert und beschäftigt inzwischen 16 Mitarbeiter. Solche Entwicklungen haben dazu geführt, dass problematische Stadtteile von großen Metropolen wie Philadelphia oder Nashville revitalisiert wurden.

„Städte und Gemeinden, die die wichtige Rolle von peripheren Hauptstraßen ignorieren, verschenken viel Potenzial“, so Studienautor David Kallick. Viele Städte wie Chicago oder Detroit haben dieses jedoch erkannt und versuchen sowohl niedrig- als auch hochqualifizierte Einwanderer zu ködern. Der Bürgermeister von Cincinnati, John Cranley, will seine Stadt zur einwandererfreundlichsten US-Stadt machen.

Quelle: www.pressetext.com

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