Arbeitnehmer in den USA machen selten Urlaub

Fast jeder fünfte US-Amerikaner (22 Prozent) bekommt keinen Urlaub genehmigt. 60 Prozent jener Arbeitnehmer, die Urlaub bewilligt bekommen gehen währenddessen dennoch arbeiten. Dies hat eine Umfrage der Jobvermittlungsagentur Glassdoor unter 2.000 abhängig beschäftigten Amerikanern ergeben. Die Gründe, weshalb die Angestellten auch während des Urlaubs arbeiteten sind vielfältig:

33 Prozent glauben, dass ihre Arbeit liegen bleibt.
28 Prozent fürchten, während ihrer Abwesenheit hintergangen zu werden.
22 Prozent fühlen sich dem Unternehmen sehr verbunden und arbeiten ihm zuliebe.
19 Prozent erhoffen sich eine Beförderung.
18 Prozent erhoffen sich eine Gehaltserhöhung.
17 Prozent fürchten, ihre Ziele nicht zu erreichen.
17 Prozent haben Angst, den Job zu verlieren.
16 Prozent fühlen sich bei der Arbeit wohler als zu Hause, wo sie nichts zu tun haben.
13 Prozent wollen ihre Kollegen übertrumpfen.
26 Prozent haben Angst vor der Reaktion ihres Chefs.

Jeder zehnte Amerikaner, der seinen Urlaub angetreten hat, nutzte diesen für Vorstellungsgespräche. Je jünger die Arbeitnehmer waren, desto häufiger hatten diese Jobgespräche.

In den USA haben Arbeitnehmer für gewöhnlich im Schnitt 12 Urlaubstage – eine im europäischen Vergleich sehr niedrige Zahl. Europäer haben im Schnitt rund 25 arbeitsfreie Tage – die Deutschen genießen sogar luxuriöse 30 Tage Urlaub im Jahr.

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