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Die fünf aktuellsten Touristenfallen

Australiens Direkt-Reiseversicherer hat die derzeit fünf gängigsten Touristenfallen in verschiedenen Ländern veröffentlicht und Reisende davor gewarnt, in die Falle zu tappen. So sei eine beliebte Masche, Jetskis, die sich Touris ausleihen, leicht zu beschädigen. Der Trick wird besonders häufig auf der Insel Phuket in Thailand angewendet. Die Betroffenen leihen sich einen Jetski aus und werden bei der Rückgabe von den Verleihern auf den Schaden aufmerksam gemacht und sollen dafür zahlen. Wer sich weigert, wird von einem besonderen »Freund« des Jetski-Verleihs gezwungen, zum Geldautomaten zu gehen und die erforderliche Summe abzuheben. Reisende in Phuket sollten sich vorerst also nirgends einen Jetski ausleihen.

Nepper und Schlepper erwarten Reisende auch in Paris. Dort treiben einige Zigeuner ihr Unwesen, indem sie Reisenden einen goldenen Ring vor die Nase halten und bitten, diesen zur Polizei zu bringen, da sie selbst grad keine Zeit dazu hätten. Die Belohnung dafür dürften sie behalten, wenn der Tourist dem Finder vorab seinen Anteil am Finderlohn auszahlt.

Touristenfalle Autopanne

Auf Sizilien, im Balkan und in Osteuropa kommt es in letzter Zeit häufiger vor, dass Betrüger im Straßenverkehr mit ihrem Auto an dem des Touristen vorbeifahren und signalisieren, dass mit seinem Kfz etwas nicht in Ordnung sei. Verunsichert halten die ausländischen Gäste am Straßenrand an, verlassen das Auto, um sich vom »Helfer« den vermeintlichen Schaden zeigen zu lassen. In der Zwischenzeit entwendet der Komplize alle Wertgegenstände, die sich im Auto des Reisenden befinden.

Eine besonders perfide Abzocke haben sich Banden in Indien ausgedacht. Dort werden Touristen von Studenten auf der Straße angesprochen, die sich als Reiseführer anbieten und als Gegenleistung den Kauf von Lehrbüchern haben wollen. Nach der Stadtführung gehen sie mit dem ahnungslosen Touristen in eine Buchhandlung, wo dieser die Bücher tatsächlich erwirbt, allerdings – ohne es zu wissen – zu einem völlig überteuerten Preis. Den Profit teilen sich Buchhändler und Student.

Bei den genannten Destinationen handelt es sich übrigens um die beliebtesten Reiseziele der Australier, so der Direktversicherer.

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