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Umfrage zum Verhältnis von Fremdsprache und Auslandsaufenthalt

Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit im Bereich der Sprachwissenschaft beschäftigt sich die Studentin Lea Brönner mit dem Verhältnis ehemaliger ERASMUS-Studenten und Expatriates zu ihrer Mutter- und Fremdsprache.

Die gesuchte Zielgruppe sind all diejenigen, die als Muttersprache Deutsch sprechen und einer der beiden Gruppen (ehemalige ERASMUS-Studenten/ehemalige Expatriates) angehören. Ziel der Umfrage ist es, den sprachlichen Aspekt von kurz- bis mittelfristigen Auslandsaufenthalten zu beleuchten und neben dem Aufenthalt selbst auch die Rückkehr ins Heimatland zu analysieren.

Hier geht es zu der Umfrage für ehemalige Expatriates: https://www.umfrageonline.com/s/20379cf

Hier gelanden Sie zu der Umfrage für ehemalige ERASMUS-Studenten: https://www.umfrageonline.com/s/933628c

Hintergrund: Ein bis zwei Jahre weg aus der Heimat, um zu Studien- oder Arbeitszwecken ins Ausland zu gehen? Für viele Menschen gehört dieser Schritt in unserer heutigen Zeit fast selbstverständlich in ihre Karrierelaufbahn dazu. Menschen entscheiden sich entweder selbst dafür oder werden entsandt. Die einen gehen in ein Land, dessen Sprache sie seit Jahren fließend sprechen, andere haben weder mit der Sprache noch mit der Kultur ihres Gastlandes jemals zuvor Kontakt gehabt.

Faktor Fremdsprache statt Karriere

„Meine Bachelorarbeit möchte sich von dem Faktor ‚Karriere‘ entfernen und sich dem Faktor ‚Sprache‘ widmen. Mich interessiert, welchen Herausforderungen ehemalige Erasmus-Studenten sowie ehemalige Expatriates im Rahmen ihrer Zeit im Ausland gegenüber standen“ sagt Studentin Brönner von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.

Brönner möchte hierbei nicht nur den Schritt des Weggehens reflektieren, sondern auch analysieren, wie Menschen die Rückkehr in die Heimat – die Rückkehr zur eigenen Sprache und Kultur – wahrnehmen.

Die Arbeit unterstützende Umfrage gliedert sich in einen Fragebogen für Studenten und einen für Arbeitnehmer und setzt sich mit dem Spannungsfeld „Auslandsaufenthalte und sprachliche Identität“ auseinander. Die Ergebnisse sollen zeigen, welches Bewusstsein man während eines solchen Aufenthaltes für die eigene Muttersprache sowie für die Fremdsprache entwickelt und ob Studenten und Arbeitnehmer sich in dieser Wahrnehmung gleichen oder aber von unterschiedlichen Erwartungen und Erfahrungen berichten können.

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