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Urlaub buchen: Diese 5 Typen von Reiseplanern gibt es

Ein Urlaub sollte gut geplant sein. Einige nutzen gern Last-Minute-Angebote, andere sichern sich wiederum Frühbucherrabatte, um ihre Reise zu buchen. Die meisten Deutschen planen lieber frühzeitig ihren Urlaub. Welche fünf Reiseplanungstypen es gibt, zeigt eine forsa-Umfrage im Auftrag der InterContinental Hotels Group.

1. Der Reisemanager: Urlaub vom Reißbrett

Kontrollfreak oder einfach nur gut organisiert: Bei der Urlaubsplanung überlässt der Reisemanager nichts dem Zufall. Nach akribischer Recherche sichert sich dieser Typ frühzeitig Flug und Unterkunft. Spätestens einen Tag vor der Abreise sind Koffer und Reiseutensilien startklar – so wie bei 74 Prozent der Deutschen, die forsa befragt hat. Auch beim Buchen beweist gut jeder Zweite Reisemanagement-Qualitäten: 52 Prozent haben ihren letzten Urlaub einige Monate im Voraus gebucht. Früh zu planen und Angebote zu vergleichen, zahlt sich aus laut InterContinental Hotels Group. Wer außerdem auf der Hotelwebsite bucht, erhält den besten Preis.

Der Reisemanager liebt Alleingänge. Als Urlaubsbegleitung sollten man deshalb früh ansprechen, was einem wichtig ist und sich entspannt zurücklehnen.

2. Der Entspannte: Die Koryphäe unter den Reiseplanern

Der Entspannte findet eine Packliste zu umständlich. Dieser Typ geht seine Urlaubsvorbereitungen mit Urvertrauen an, denn er hat ja noch Zeit. Flug und Unterkunft werden in letzter Minute organisiert, die Sachen am Abreisetag gepackt. Kein Wunder, wenn am Zielort die Urlaubskasse leiden muss – weil Badehose und Weiteres zu Hause geblieben sind. Kleinigkeiten wie eine Zahnbürste gibt es an der Hotel-Rezeption. Bei aller Entspanntheit ist es jedoch ratsam, vor der Reise die wichtigsten Wege rund um das Hotel, beispielsweise zum nächsten Restaurant oder zur nächsten Busstation, zu kennen. Die Umfrage zeigt: Last-Minute-Vorbereitungen sind bei den Deutschen die Ausnahme. Nur sieben Prozent haben ihren letzten großen Urlaub erst mehrere Tage vor Abreise gebucht.

Wenn der Reisepartner sehr entspannt ist, sollte man vorab die wichtigsten Dinge abfragen, zum Beispiel ob der Reisepass noch gültig ist oder das Flugticket im Handgepäck steckt.

3. Das Gewohnheitstier: Alle Jahre wieder

Das Gewohnheitstier liebt es auch im Urlaub „so wie immer“. Jahr für Jahr fährt es an dieselbe Bucht oder denselben Berg, am besten immer ins gewohnte Hotel. Nur dort und ohne böse Überraschungen kommt dieser Reiseplaner-Typ zur Ruhe. Mehr als jeder vierte Urlauber reist nach forsa-Angaben häufig an Orte, die er bereits kennt.

Dem Gewohnheitstier sollte man seine Routinen lassen, aber tricksen ist erlaubt – zum Beispiel einen Zwischenstopp in einer spannenden Stadt vorschlagen, die an der gewohnten Strecke liegt.

4. Der Träumer: Abheben zur Fantasiereise

Vorfreude ist die schönste Freude, denkt sich der Träumer: Lange vor Reisebeginn begibt sich dieser Urlaubsplaner-Typ auf Fantasiereise und malt sich die schönste Zeit des Jahres in den buntesten Farben aus. Helfen können dabei landestypische Musik oder Kochbücher. Auch das Internet kann die Urlaubsträume ankurbeln – und lenken, damit diese am Ende nicht schöner werden als das Original. Besonders Frauen gehen hier auf Nummer sicher und lassen sich im Voraus inspirieren: 52 Prozent nutzen das Internet als Informationsquelle für ihren Urlaub (im Vergleich dazu die Männer: 45 Prozent).

Der Träumer plant die Atmosphäre, seine Reisebegleitung, die Hard Facts. Diesen Typ sollte man nicht mit organisatorischen Kleinigkeiten nerven. Ihm reicht es, die Abflugzeit zu kennen – und das perfekte Restaurant in Hotelnähe.

5. Das Nervenbündel: Fieberkurve im Steigflug

Hat die Buchung geklappt? Ist alles eingepackt und der Flieger pünktlich? Dem Nervenbündel macht das Reisefieber besonders zu schaffen. Vor Aufregung bleibt fast der Pass auf dem Schreibtisch liegen – und der Magen rebelliert schon vor der Reise. Eine echte Nervenprobe, die auch Mitreisenden die Urlaubslaune verderben kann. Reisefieberkandidaten sollten sich frühzeitig eine Liste machen, was noch zu tun ist. Diese sorgt für das gute Gefühl, alles unter Kontrolle zu haben, schon wird man ruhiger. Mehr als jeder vierte Befragte war vor seinem letzten Urlaub nervös oder aufgeregt. Die Mehrheit (73 Prozent) allerdings bewahrte ruhig Blut – und freute sich auf ihren Urlaub.

Man selbst sollte ruhig bleiben und dem Nervenbündel gut zureden. Wer gelassen entgegentritt, hat beste Chancen, dass auch dieser Reiseplaner-Typ mit einem Lächeln in die schönste Zeit des Jahres startet.