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Familienurlaub mit dem Wohnmobil: die wichtigsten Tipps für die USA

Wer seinen Wohnmobil-Urlaub gut im Voraus plant, erspart sich nicht nur Stress, sondern auch einiges an Geld. Was beachtet werden sollte, damit der USA-Roadtrip mit der Familie so verläuft wie erträumt, hat das Vergleichsportal CamperDays zusammengestellt.

Besondere Achtsamkeit ist bei Baby- bzw. Kindersitzen geboten, denn je nach Vermieter gibt es Beschränkungen. Bei Apollo und Star RV beispielsweise dürfen Kinder unter 12 Monaten grundsätzlich nicht im Wohnmobil reisen. Wer diese Regelung nicht beachtet und dennoch mit einem jüngeren Kind anreist, bekommt das Fahrzeug nicht ausgehändigt.

Selbst mitgebrachte Kindersitze mit Isofix-Befestigung können in der Regel nicht genutzt werden, weil in den USA Halterungen mit Beckengurten üblich sind und EU-Kindersitze entsprechend nicht verkehrssicher befestigt werden können. Die meisten Vermieter empfehlen in dem Fall, den passenden Kindersitz direkt vor Ort zu kaufen. Laut CamperDays bestellen viele Kunden den Kindersitz online und lassen ihn direkt zur Station liefern. Für ganz kleine Kinder ist außerdem ein Hochstuhl für den Esstisch im Wohnmobil eine gute Investition.

Die Reisezeit bestimmt den Preis

Die ideale Reisezeit für die USA hängt vom genauen Ziel ab. Grundsätzlich gilt: Wer in der Elternzeit verreist und so die Sommerferien (Juli bis September) vermeiden kann, sollte das auch tun, denn vor allem an der Westküste der USA sind dann die Campingplätze schnell ausgebucht und die Stellplatzpreise explodieren. Zu empfehlen für die Westküste sind die Monate Oktober und November. Dann ist es dort noch warm und die Preise für Wohnmobile und Campingplätze sind sehr günstig. Außerdem seien die Preise umso günstiger, je früher man bucht.

Bei der Routenplanung empfehlen sich kürzere Strecken, bei denen die Tages-Etappen nicht mehr als 2-4 Stunden Fahrtzeit betragen. Attraktive Routen mit kurzen Etappen und kinderfreundlichen Attraktionen finden sich an der Westküste rund um Los Angeles, Joshua Tree National Park, Grand Canyon, Las Vegas und San Francisco. Wer eine Rundreise plant, bei der Abhol- und Rückgabeort des Wohnmobils gleich sind, kann damit weitere Kosten sparen, weil Einweggebühren wegfallen. Zusätzlich sind solche Angebote auch kurzfristiger verfügbar als Einwegmieten, die deshalb länger im Voraus gebucht werden sollten.