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Facharztausbildung in Deutschland sehr beliebt

Keine Wartezeiten für Facharztausbildung notwendig

Junge Assistenzärzte mit Auswanderungsabsichten aus Mittel- und Osteuropa schätzen den deutschen Gesundheitsarbeitsmarkt vor allem deshalb, weil ihnen hierzulande die Facharztausbildung ohne Wartezeit möglich ist. Das gaben 65 Prozent von 300 Umfrageteilnehmern bekannt. Wohingegen für osteuropäische Fachärzte, die den Wunsch hegen im Ausland zu arbeiten, vor allem die höheren Verdienstaussichten den Arbeitsmarkt in Deutschland attraktiv machen. Zu diesem Ergebnis gelangt eine Online-Umfrage der www.karriere-in-deutschland.de/arzt.

Ebenfalls bemerkenswert ist die stetig wachsende Nachfrage von ärztlichen Bewerbern aus Osteuropa. Diese bestätigt die Entwicklung einer zunehmenden offenen Stellenbesetzung in Deutschlands Krankenhäusern durch eine internationale Personalbeschaffung aus Osteuropa.

Sprachliche Integration schon während der Fachharztausbildung fördern

Insbesondere betrifft das Assistenzärzte in einem fortgeschrittenen Stadium der Facharztausbildung, zum Beispiel für Innere Medizin, Chirurgie und Neurologie. Nicht außer Acht gelassen werden darf dabei der Aspekt der Sprache und Verständigungsmöglichkeit. Denn zu der fachlichen Qualifikation der Bewerber wird vor allem auch soziale und persönliche Kompetenz erwartet. Diese Fähigkeiten setzen jedoch gute sprachliche Kenntnisse voraus. Zukünftigen Arbeitgebern sollte bewusst sein, dass sie verstärkt die sprachliche Integration der Bewerber fördern und die dafür benötigte Zeit einräumen müssen. Ohne umfassende Sprachkenntnisse wird es einem Arbeitnehmer nur schwer möglich sein, sich gut und rasch an das neue Lebensumfeld zu gewöhnen. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Land und Unternehmen schnell wieder verlassen wird.