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Bereitschaft für den Job ins Ausland zu gehen

Jeder dritte Deutsche würde für den Job ins Ausland gehen

 
Einen Job im Ausland würden mehr als ein Drittel der Deutschen (35 Prozent) für zwei bis drei Jahre bei einer Gehaltserhöhung von zehn Prozent ganztags annehmen. Der Arbeitsplatz dürfte in einem Land sein, das mindestens drei bis fünf Flugstunden entfernt wäre. 60 Prozent der Deutschen würden das Angebot als besonders reizvoll empfinden, wenn sie nach ihrer Zeit im Ausland ihren alten Arbeitsplatz noch sicher hätten. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie des Ipsos-Instituts, das diese in 24 Ländern für das Canadian Employee Relocation Council durchgeführt hat.
 
Tatsächlich liegen die Deutschen mit ihrer Begeisterung für einen Job im Ausland im globalen Ranking jedoch eher auf den hinteren Plätzen. In Brasilien würden sieben von zehn Befragten (71 Prozent) die Chance nutzen, im Ausland zu arbeiten. Auch in Indien, Saudi Arabien (jeweils 67 Prozent), Mexiko und Russland (jeweils 63 Prozent) sind die Arbeitnehmer eher bereit, ihr berufliches Glück in einem anderen Land zu suchen. Allein in Belgien (33 Prozent), den USA (30 Prozent) und Schweden (30 Prozent) ist die Bereitschaft der Befragten im Ausland zu arbeiten noch geringer als in Deutschland.
 

Bessere Bezahlung ist Top-Grund

 
Eine bessere Bezahlung (38 Prozent), bessere Wohnverhältnisse (28 Prozent) und die Möglichkeit Erfahrungen im Ausland zu sammeln, um die Karriere zu fördern (27 Prozent), sind bei den Befragten weltweit die Top-Gründe, um einen Job im Ausland anzutreten.
 
Aber auch der Arbeitgeber könnte den Kandidaten die Entscheidung für einen Auslandsjob schmackhafter machen. Sieben von zehn Befragten weltweit (69 Prozent) würden einen Job in einem anderen Land eher annehmen, wenn sie die Garantie hätten, nach zwei Jahren zu ihrem alten Arbeitsplatz zurückkehren zu können. Zwei Karten für den Hin- und Rückflug, um die Heimat zu besuchen (65 Prozent) und eine Lohnerhöhung von zehn Prozent (64 Prozent) wären ebenfalls Anreize für die Umfrageteilnehmer.