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Updates von den Airlines

Expat News hat wieder alle wichtigen Neuerungen bei den Fluggesellschaften zusammengefasst. Änderungen gibt es bei Air China, Air France und KLM, SAS sowie Maastricht Airline. Was sich dort Neues tut, lesen Sie hier.

Air China

Air China hat die Transfer-Gepäckabfertigung für internationale Flüge ausgebaut. Seit dem 21. Mai dieses Jahres können Reisende, die von London, Paris, Düsseldorf, München, Frankfurt, Rom, Mailand, Stockholm, Vancouver, Los Angeles, San Francisco, New York und Genf über den Flughafen Beijing Capital International in andere chinesische Städte weiterfliegen, ihr Gepäck bereits am Startflughafen bis zum Endflughafen abfertigen lassen. Weitere Städte mit diesem Serviceangebot sind bereits geplant.

Die Transfer-Gepäckabfertigung über den Flughafen in Beijing, die bereits am 15 September letzten Jahres von der Air China eingeführt wurde, ermöglicht den Passagieren ein komfortableres Reisen. Zuvor mussten die Fluggäste der Air China ihr Gepäck am Transferflughafen in Beijing abholen und es anschließend für den Weiterflug zum endgültigen Reiseziel wieder einchecken. Nun müssen die Passagiere nur noch die üblichen Einreiseformalitäten für den Transfer erledigen, ohne sich um ihr Gepäck zu kümmern.

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Air France und KLM

Am 29. Mai dieses Jahres sind erstmals zwei Boeings B7787-300 von Air France und KLM gestartet, die mit Internet ausgestattet sind. Damit wurde eine Testphase eröffnet, die nach Angaben der Airlines bis Ende des Jahres dauern wird. Passagiere der beiden Fluggesellschaften können bis dahin auf ausgewählten Flugstrecken das Internet an Bord über ihre Wi-Fi-fähigen Smartphones, Laptops und Tablets für 10,95 Euro pro Stunde oder 19,95 Euro für die gesamte Flugdauer nutzen.

Unabhängig von der Reiseklasse können sie außerdem auch Text-Nachrichten und E-Mails verschicken. Die dafür anfallenden Gebühren werden wie bei Auslandsaufenthalten von der eigenen Telefongesellschaft berechnet. Daneben können alle Fluggäste auf einer sogenannten Inflight-Website unter vielen kostenlosen Services wählen, wie beispielsweise Live-Fernsehnachrichten und Sportkanäle sowie Informationen zur Fluggesellschaft und zur Destination.

Die beiden Boeings werden auf folgenden Langstrecken eingesetzt: Von Amsterdam fliegt die KLM-Maschine nach Bangkok, Sao Paulo, Osaka, Kuala Lumpur und weiter nach Jakarta, Lima, Panama sowie über Singapur nach Denpasar und Taipeh und weiter nach Manila und voraussichtlich nach Quito und weiter nach Guayaquil. Vom Pariser Flughafen Charles de Gaulle hebt der Air France-Flieger nach Washington, Dubai, Houston, Tokio-Narita, Seoul, Singapur, Hongkong sowie nach New York-JFK ab.

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SAS

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS hat seit dem 9. Juni dieses Jahres mit SAS Go und SAS Plus ein neues Servicekonzept eingeführt, das die herkömmlichen Business Class, Economy Extra und Economy Class ersetzt. Tickets für dieses neue Servicekonzept sind bereits seit dem 1. Juni 2013 im Verkauf und der Übergang läuft nach Angaben der Airline problemlos.

Das neue SAS-Servicekonzept gilt für alle Flüge in Skandinavien und Europa: SAS Go für Kunden, die einen Service ohne Extras wünschen und SAS Plus für Kunden, die weitere zusätzliche Services in Anspruch nehmen möchten. Bei SAS Go ist immer ein aufgegebenes Freigepäckstück bis 23 Kilogramm pro Person enthalten sowie kostenlose Zeitungen in Skandinavien, Kaffee oder Tee an Bord und weitere zeitsparende Services wie mobile check-in. SAS Plus bietet darüber hinaus ein weiteres Freigepäck bis 23 Kilogramm, Nutzung des SAS Fast Track, Zutritt zur SAS-Lounge, Essen und Trinken an Bord sowie die doppelte Anzahl von EuroBonus Punkten.

Weiterhin bedeutet die Einführung dieser neuen Klassen ebenso ein neues On-Board-Servicekonzept. Das traditionelle Essensangebot wird ersetzt durch ein Café und neue Gerichte. Unabhängig von der Reiseklasse erhalten alle Passagiere die gleiche Auswahl an Essen und Trinken.

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Maastricht Airline

Die im Sommer 2012 neugegründete niederländische Maastricht Airline hat Konkurs angemeldet. Der Flugbetrieb sollte ursprünglich bereits am 25. März dieses Jahres beginnen.

Nachdem der Start jedoch wegen technischer Probleme mit der Fokker-50-Maschine erst auf den 1. Mai 2013 und dann auf unbestimmte Zeit verschoben wurde, hat die Airline nun gänzlich aufgegeben, noch bevor der erste Flugkilometer absolviert wurde.

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Foto: © Skovoroda – Fotolia.com