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Hürden für Pflegefachkräfte aus dem Ausland senken

Die bürokratischen Hemmnisse für die Einreise von Pflegefachkräften aus dem Ausland müssen beseitigt werden. Sowohl die aufenthalts- und arbeitsrechtlichen Voraussetzungen als auch die Anerkennung der Berufsabschlüsse sollte zügig sichergestellt werden. Das fordert der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa).

„Bearbeitungszeiten von bis zu sieben Monaten, wie es sie in Bayern teilweise gibt, erscheinen geradezu unwirklich“, sagt Bernd Meurer, Präsident des Verbands.

50.000 fehlende Pflegefachkräfte

Aktuellen Meldungen der Bundesagentur für Arbeit hat sich die Zahl der offenen Stellen vervielfacht und allein bei den Arbeitsämtern könne 14.000 offene Stellen für Pflegefachkräfte für alte Menschen nicht besetzt werden. Berücksichtige man allerdings, dass die Mehrzahl der ambulanten Dienste und stationären Einrichtungen offene Stellen schon gar nicht mehr melden, ist ein akuter Bedarf von 50.000 Fachkräften realistisch, so Meurer weiter.

Hintergrund: Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) bildet mit mehr als 7.500 aktiven Mitgliedseinrichtungen die eigenen Angaben zufolge größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-) stationären Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa organisiert.

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