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Aktuelles von den Airlines

Einige Airlines haben ihr Streckennetz erweitert beziehungsweise Services für Fluggäste ausgebaut. Veränderungen gibt es aktuell bei Tam Airlines, Finnair, Lufthansa, Emirates und Quantas sowie Korean Air und Airberlin.

TAM Airlines

Die brasilianische Fluggesellschaft TAM Airlines ermöglicht ihren Passagieren auf den Strecken von Deutschland nach Brasilien ab sofort den mobilen Check-in.

Wie funktioniert der Service? Die Fluggäste rufen über ihre Smartphones oder Tablets die Website der TAM auf (www.tamairlines.com) und geben ihre Flugdaten und die Reservierungsnummer oder die Nummer ihres E-Tickets ein. Kurz darauf erhalten die Reisenden per E-Mail oder SMS eine elektronische Bordkarte mit einem zweidimensionalen Barcode. Dieser kann auch über Passbook, einer Anwendung für das Speichern und Abrufen von Bordkarten verschiedener Fluggesellschaften, direkt auf das Smartphone beziehungsweise Tablet abgespeichert werden. Die Anwendung ist sowohl für Apple- als auch für Android-User verfügbar. Während es Boardings müssen die Fluggäste lediglich die elektronische Bordkarte auf ihrem mobilen Endgerät aufrufen und dem Sicherheitspersonal vorzeigen.

TAM-Kunden können den neuen Service ab 72 Stunden vor dem Boarding oder bis zu zwei Stunden vor Abflug nutzen und dabei auch gleich ihren Sitzplatz auswählen oder ändern sowie ihre Vielflieger-Daten registrieren lassen. Mehrere Personen einer Gruppe mit gleichem Reservierungscode können gleichzeitig eingecheckt werden.

Finnair

Die finnische Airline Finnair bietet ihren Fluggästen ab sofort die Möglichkeit, ihr Facebook-Profil beim Check-in anzugeben. Das persönliche Facebook-Konto wird so mit dem Sitzplan des gebuchten Fluges verknüpft. Passagiere können sich auf diese Weise bereits im Vorfeld über die anderen Reisenden an Bord ein Bild machen und sich über die Sitznachbarn informieren.

Dieser Service ist für alle Passagiere freiwillig. Sichtbar sind nur öffentliche Facebook-Profile der Fluggäste. Die Sichtbarkeit des Profils kann jederzeit deaktiviert werden.

Laut Aussage der Airline sollen die Flugreisen durch diesen neuen Service sozialer gestaltet werden und die Sozialen Medien zum Vergnügen der Gäste so weit wie möglich eingebunden werden.

Lufthansa

Deutschlands größte Airline erweitert ihr Angebot und nimmt neue Ziele in den Sommerflugplan 2013 auf. Als neue innereuropäische Destinationen kommen Mahón, Jerez de la Frontera, Varna, Cardiff und Glasgow hinzu. Daneben wird es einen neuen interkontinentalen Flug von München nach Vancouver geben.

Zudem wird auf Flügen innerhalb Europas ab Juli das neue Produkt- und Tarifkonzept von Germanwings zur Verfügung gestellt. Dabei werden dezentrale –Verbindungen der Lufthansa nach und nach von Germanwings übernommen. Die Lufthansa-Tochter übernimmt mit Beginn des Sommerflugplans bereits die Lufthansa-Strecken von Hamburg nach Wien, Stuttgart, Nürnberg, Dubrovnik, Nizza und Palma de Mallorca.

Emirates und Quantas

Eine neue Partnerschaft der arabischen Airline Emirates mit der australischen Fluggesellschaft Quantas, die ab dem 31. März 2013 startet, bringt eines der größten Streckennetze weltweit hervor. Sowohl Vielflieger bei Emirates als auch bei Quantas können künftig von dieser neuen Partnerschaft profitieren.

Die gesammelten Punkte beziehungsweise Meilen der Vielfliegerprogramme beider Gesellschaften können zukünftig im gesamten Streckennetz von Quantas und Emirates eingelöst werden. Zusätzlich erhalten die Mitglieder der Vielfligerprogramme im erweiterten Streckennetz auf Codeshare-Flügen Quantas Status-Credit und Status-Bonus beziehungsweise Skywards Status- und Bonusmeilen. Außerdem erhalten alle Vielflieger ab Gold-Status Zugang zu den Quantas- und Emirates-Lounges in Australien, Europa, dem Nahen Osten und Nordafrika.

Mit Beginn der Partnerschaft werden beide Airlines ihre Gepäckbestimmungen auf ausgewählten Strecken anpassen. Auf allen internationalen Flügen – ausgenommen auf Verbindungen von und nach Amerika – wechselt Quantas von einem Stückkonzept mit maximalem Gewicht zu einem Gewichtskonzept ohne Stückzahlbegrenzung. Quantas-Vielflieger, Quantas Club-Mitglieder sowie Emirates Skywards-Mitglieder erhalten bei Flügen innerhalb des gemeinsamen Streckennetzes zusätzliches Freigepäck. Darüber hinaus erhöht Emirates den Preisnachlass auf 30 Prozent, wenn Übergepäck im Voraus gebucht wird.

Korean Air

Korean Air passt ihren Sommerflugplan, der vom 31. März bis zum 26. Oktober 2013 gilt, an und erhöht die Flugfrequenz in die USA und nach Kanada. Die Strecken von Seoul nach Seattle, Dallas und Toronto fliegt die Airline dadurch anstelle von fünfmal pro Woche künftig täglich an. Zudem werden die drei wöchentlichen Verbindungen von Seoul nach Las Vegas auf vier aufgestockt.

Daneben gibt es Änderungen im Flugplan nach Japan. Aufgrund des Open-Sky-Abkommens, mit dem der ungehinderte Zugang zu den Lufträumen vereinbart wurde, rechnet Korean Air nach eigenen Angaben mit einem Anstieg der Nachfrage auf der Verbindung nach Narita. Daher erhöht sie die Frequenz auf der Route von Seoul nach Narita von 28 auf 35 Flüge pro Woche. Zudem verdoppelt die Airline die Frequenz auf der Strecke von Busan nach Narita von sieben auf 14 Flüge pro Woche.

Gleichzeitig reduziert Korean Air mit Beginn des Sommerflugplans einige Flüge. So setzt die Airlines die Flüge von Seoul nach Hakodate, Nagasaki, Melbourne und London Gatwick aus und vermindert die Anzahl der Flüge auf den Strecken Seoul nach Jakarta und Seoul nach Ho-Chi-Min-Stadt von zehn auf sieben beziehungsweise von sieben auf vier Flüge die Woche.

Airberlin

Airberlin führt bei Flügen ab dem 1. Juni 2013 neue Gepäckgebühren ein. Die neuen Preise gelten für alle Tickets, die nach dem 1. Februar 2013 gekauft wurden.

Je nach Tarif steigen die Preise unterschiedlich. Passagiere, die mit dem günstigsten Tarif „Just Fly“ reisen, zahlen beim Einchecken an einem Schalter künftig für jedes aufgegebene Gepäckstück bis 23 Kilogramm 70 anstelle der bisherigen 30 Euro. Beim Online-Check-in kostet das Gepäckstück nach wie vor 15 Euro. Für schwere Koffer oder ein zusätzliches Reisegepäckstück, zahlen Kunden der Airline beim Check-in am Schalter demnächst 100 Euro und beim Online-Check-in 65 Euro.

Für Fluggäste, die mit dem auf Langstrecken begrenzten „Fly Deal“-Tarif fliegen, ist das erste Gepäckstück bis 23 Kilogramm kostenfrei. Für das zweite aufgegebene Reisegepäck bis 23 Kilogramm zahlen sie derzeit 50 Euo, für das dritte 100 Euro – ab Juni kosten beide 150 Euro. Hierfür wird es weiterhin keine Ermäßigung beim Online-Check-in geben. Für Übergepäck werden ab dem zweiten Koffer dann jeweils 250 statt 150 Euro fällig.

Fluggäste der Business Class, die mehr als zwei Koffer aufgeben möchten, zahlen ab dem dritten Gepäckstück bis 23 Kilogramm in Zukunft 150 statt bislang 100 Euro. Koffer mit mehr als 23 Kilogramm kosten daneben künftig 250 anstelle der bisherigen 150 Euro.

Freuen dürfen sich hingegen die Passagiere aller Tarife, die ab dem 25. März 2013 fliegen. Airberlin erhöht ab da das zulässige Gewicht des Handgepäcks von sechs auf acht Kilogramm.

Foto: © Sergey Nivens – Fotolia.com