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US-Schüler leiden massiv unter Schlafmangel

US-Jugendliche starten zu früh in den Schulalltag und leiden dadurch an Konzentrationsmangel und gesundheitlichen Problemen, was sich negativ auf den schulischen Erfolg auswirkt. Dies hat das Center for Disease Control and Prevention CDC auf Basis einer Datenerhebung des Schools and Staffing Survey für das Schuljahr 2011/12 zum Thema Schulstartzeiten ermittelt. Die Ergebnisse wurden im „Centers for Disease Control and Prevention’s Morbidity and Mortality Weekly Report“ veröffentlicht.

8,5 bis 9,5 Stunden Schlaf für US-Schüler empfohlen

An der Erhebung nahmen fast 40.000 öffentliche Schulen der Mittel- und Sekundarstufe teil. Laut der Umfrage hat nicht einmal jede fünfte Schule zu der von den Experten empfohlenen Uhrzeit von 8:30 Uhr oder später begonnen. Nach Untersuchungen der American Academy of Pediatrics (AAP) http://aap.org haben Heranwachsende biologisch einen höheren Schlafbedarf als Erwachsene. Achteinhalb bis neuneinhalb Stunden Schlaf sollten Jugendliche aber haben.

Ein zu früher Tagesbeginn kann nach Angaben der AAP die Gesundheit gefährden und die schulische Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Als Gesundheitsrisiken durch Schlafmangel bei Teenagern gelten Übergewicht, übermäßiger Alkohol-, Tabak- und Drogenkonsum. Die Zahl der US-Schüler, die zuwenig schlafen, hat sich laut dem „Youth Risk Behaviour Surveillance Report“ http://1.usa.gov/1sNLbC8 von 2013 im Vergleich zu 2007 nicht geändert. Betroffen sind damit in der Regel zwei von drei Jugendlichen.

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