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Foto: stock.tookapic.com

Studie: In Deutschland und Österreich fahren fast alle Geschäftsführer einen Dienstwagen

92 Prozent der Geschäftsführer und 78 Prozent der Führungskräfte in Deutschland steht ein Dienstwagen zur Verfügung. In Österreich sind es 94 beziehungsweise 79 Prozent. Auch in speziellen Positionen sind Firmenwagen weit verbreitet: Zum Beispiel haben 73 Prozent der Außendienstmitarbeiter in deutschen Firmen Anspruch auf einen Dienstwagen, in Österreich sind es sogar 82 Prozent. Dies hat eine Untersuchung der Unternehmensberatung Kienbaum ergeben.

„Der Firmenwagen gilt als Motivationsanreiz mit repräsentativer Außenwirkung auf Arbeitnehmer- wie auch auf Arbeitgeberseite. Wir konnten jedoch feststellen, dass der Stellenwert eines Dienstwagens bei der jüngeren Generation abnimmt – wichtiger werden hier andere Faktoren wie etwa flexible Arbeitszeiten und attraktive Entwicklungsmöglichkeiten“, sagt Kienbaum-Expertin Julia Leitl.

Je höher die Position, desto teurer das Auto

Dabei sind in Deutschland die Anschaffungsbudgets für Firmenwagen im Schnitt höher als in Österreich: Bei Spezialisten und Außendienstmitarbeitern liegt die Spanne des Anschaffungsbudgets für einen Firmenwagen in Deutschland zwischen 30.000 und 46.000 Euro, in Österreich zwischen 25.000 und 36.000 Euro.

Auf der oberen Führungsebene beträgt das Anschaffungsbudget in Deutschland durchschnittlich 50.000 Euro, in Österreich sind es 42.500 Euro. Geschäftsführer fahren Firmenwagen, die in Deutschland im Mittel 70.000 Euro kosten und in Österreich 60.000 Euro.

Geschäftsführer fahren am liebsten Audi

Sowohl in Deutschland als auch in Österreich ist Audi die beliebteste Automarke unter Geschäftsführern: In Deutschland fahren 43 Prozent der Geschäftsführer einen Audi und auch in Österreich gehört speziell der Audi A6 zu den bevorzugten Firmenwagen. Außendienstler fahren hingegen meist VW oder obere Mittelklassemodelle wie den Audi A4, allerdings mit weniger Ausstattung als Führungskräfte.

„Grüner“ Fuhrpark bislang kaum verbreitet

59 Prozent der deutschen Firmen vorstellen, Fahrzeuge mit alternativem Antrieb anzuschaffen, jedoch haben lediglich zehn Prozent der Firmen bereits in solche „grünen“ Dienstfahrzeuge investiert. Weitere sechs Prozent der Unternehmen planen konkret den Erwerb solcher Fahrzeuge. In Österreich sind die Unternehmen ebenfalls noch weit von einem „grünen“ Fuhrparkt entfernt, haben aber schon etwas mehr in diese Richtung unternommen als deutsche Firmen: 47 Prozent können sich vorstellen, Fahrzeuge mit alternativem Antrieb anzuschaffen, 14 Prozent haben sie bereits in ihrer Dienstwagenflotte und 20 Prozent haben dies konkret geplant. Das sind Ergebnisse einer Kienbaum-Umfrage unter 246 österreichischen Firmen, deren Angaben in den Firmenwagenreport 2016 eingeflossen sind.

Die Kienbaum-Studie „Firmenwagen 2015 – Deutschland“ ist zum Preis von 250 Euro (zzgl. MwSt.) unter www.kienbaumshop.com verfügbar.

Fragen zur Studie beantwortet Dr. Julia Leitl (Tel.: +49 2261 703-1608, E-Mail: [email protected]).