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Ecuador: Notfallbehandlung in Privatkliniken nur gegen Vorkasse

Urlauber und Geschäftsreisende in Ecuador sollten für den Fall, dass sie sich einer medizinischen Notfallbehandlung unterziehen müssen, Vorbereitungen treffen. „Aus aktuellem Anlass“ weist das Auswärtige Amt darauf hin, dass eine medizinische Notfallbehandlung in Privatkliniken meist nur gegen Vorkasse oder Nachweis ausreichender Bonität erfolgt.

Wie das Online-Portal Travel-One berichtet, sei der Nachweis einer internationalen Krankenversicherung sei in diesen Fällen nicht ausreichend. Trotz sonstiger Sicherheitsbedenken empfiehlt die deutsche Botschaft Reisenden, eine Kreditkarte mitzuführen. In vielen Fällen werde eine Kreditkartendeckung in Höhe von 5.000 Euro erwartet.

Das Auswärtige Amt empfiehlt für Ecuador, die Standardimpfungen gemäß des aktuellen Impfkalenders des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe www.rki.de.

Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

Foto: © Sergii Shcherbakov – Fotolia.com