Hurricane, flooded road in prairie and dramatic sky background. Represent apocalypse and disaster

Aktuelle Reisehinweise

Das Auswärtige Amt hat wieder Reisewarnungen herausgegeben. Betroffen sind die USA, Mexiko, Zentralamerika, die Karibik, Elfenbeiküste, Myanmar und Togo.

USA, Mexiko, Zentralamerika und die Karibik: Hurrikan-Saison beginnt

In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei Wettervorhersagen in den jeweiligen Ländern oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

Côte d‘Ivoire: Grenze zu Liberia ist geschlossen.

Das Auswärtige Amt empfiehlt bei Reisen in den Westen des Landes die vorherige Kontaktaufnahme mit der Botschaft. Zu beachten ist, dass derzeit ein Grenzübertritt zu Liberia nicht möglich ist.

Myanmar: Reisen in mehrere Regionen derzeit zu gefährlich

Von Reisen in den Staat Rakhine rät das Auswärtige Amt ab. Derzeit kommt es dort zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen ethnischen Gruppierungen. Auch von Reisen in die folgenden Regionen rät das Auswärtige Amt wegen Auseinandersetzungen mit Waffengewalt zwischen Rebellen und dem Militär Myanmars sowie wegen der Gefahr durch Minenfelder ab: Grenzregion Myanmar-China (hier einige Gebiete des Kachin-Staats) sowie Shan-Staat. Aus den gleichen Gründen sind Reisen in bestimmte Grenzgebiete der Staaten Chin, Kayah, Kayin, Mon sowie in das Gebiet Sagaing mit einem hohen Sicherheitsrisiko verbunden. In Myanmar können nach wie vor Anschläge nicht ausgeschlossen werden, bei denen auch in jüngster Vergangenheit immer wieder Menschen ums Leben gekommen sind.

Togo: Vorsicht bei Demonstrationen in Lomé.

Wegen innerpolitischer Konflikte im Hinblick auf die im Herbst stattfindenden Parlaments- und Kommunalwahlen kommt es in Togo immer wieder zu Demonstrationen, vor allem in der Hauptstadt Lomé. Bei Aufenthalten in Lomé ist daher große Vorsicht geboten, Menschansammlungen sollten gemieden werden.

USA: Schwere Waldbrände in Colorado und New Mexico

Im Norden des Bundesstaates Colorado sowie im Westen des Bundesstaates New Mexico gibt es zurzeit schwere Wald- und Buschbrände. Seit Samstag, 9. Juni, haben die Flammen bereits eine Fläche von mehreren Hundert Quadratkilometern zerstört. Sie sind immer noch außer Kontrolle. Zentrum der Verwüstungen sind in Colorado der Roosevelt National Forest westlich von Fort Collins (rund 100 Kilometer nördlich von Denver) sowie in New Mexico der Gila National Forest im dünn besiedelten Gebiet an der Grenze zu Arizona. Mehrere Tausend Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Reisenden droht keine Gefahr, solange sie sich an die Anweisungen der Behörden halten. Es muss mit wechselnden Straßensperren, Umleitungen, Sichtbehinderungen durch Rauch sowie geschlossenen Touristenattraktionen (Nationalparks etc.) und Servicebüros gerechnet werden. Der Flugverkehr von und nach Denver, Santa Fe und Albuquerque verläuft derzeit aber störungsfrei.

Quelle: CisumCentrale

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